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Thread: WL-HDD Alternative

  1. #241
    Quote Originally Posted by schufti View Post
    Hi

    also ich habe extra für Testzwecke ein autobootfs unter paganov4 aufgesetzt und dann die neue Version solange getuned, bis wieder alles lief.
    Leider nicht ganz:

    Code:
    root@mgb100:/etc/init.d#> /usr/sbin/smbd -D
    /usr/sbin/smbd: can't resolve symbol '__ctype_b_loc' in lib '/usr/sbin/smbd'.
    Beim neuen Samba klemmt es noch... Wahrscheinlich muss ich nur eine lib rueberkopieren, nur welche? libpopt hab ich schon umkopiert. Bis dahin läuft erstmal das alte Samba. Scheint auch weniger Speicher zu brauchen.

    ipchains etc ist nicht drin. hat bis jetzt auch keiner gemeint, das Ding als Router verwenden zu wollen. Für USB LAN-Adapter braucht man dann aber nochn Treiber...
    Im modules.tar von Pagano waren einige drin. Muss aber nicht sein wenn der Aufwand zu hoch ist.

    Schon mal probiert, das autobootfs von USB zu starten und sehen was die Platte dann macht?
    Nein, bisher noch nicht. Ich hab einfach die Platte mit hdparm -S0 daran gehindert in den Sleep-Mode zu gehen. So heiss wird sie nicht.

    BTW: Mit dem alten Kernel waren in /proc/usb die Portzuordnungen vertauscht (ein Stick in port 1 wurde als port2 gemeldet). Ist leider immer noch so. Wäre es möglich das zu ändern?

    Tes
    Last edited by Tes; 12-08-2007 at 13:42.

  2. #242
    Hab jetzt mal ein paar Tests mit der 400S1 zusammen mit Autobootfs gemacht. Kann es sein, dass der 2.4.35 ca. 10% langsamer ist als der 2.4.28? Zumindest bei NFS und FTP ist mir eine um ca. 10% reduzierte Performance aufgefallen. Nicht, dass ich damit nicht leben könnte, aber verwunderlich ist es schon. Auch scheint mir die Systemuhr deutlich stärker zu driften, vor dem Update war sie nach einmaligem Stellen per ntpclient sehr genau, jetzt driftet sie schon nach 2 Stunden merklich.

    Trotzdem Danke für die Arbeit, die Vorteile der neuen Version sind schon deutlich.

    Edit: Im Moment driftet nix... Sehr komisch, muss ich mal im Auge behalten. Der Performance-Schwund ist allerdings real. 166MB per NFS gezogen dauerten vor dem Update 29sec, danach 33sec.

    Tes
    Last edited by Tes; 12-08-2007 at 17:12.

  3. #243
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    Hi Tes,

    also ich kann dein Samba Problem nicht nachvollziehen. Bei mir läuft sowohl das Samba auf meinem Image als auch im Kamikaze autobootfs über mein Image gebootet problemlos.

    bootlog Kamikaze autobootfs unter R400s01:
    Please press Enter to activate this console. br0: port 2(wl0) entering forwarding state
    br0: topology change detected, propagating
    br0: port 1(eth1) entering forwarding state
    br0: topology change detected, propagating

    BusyBox v1.4.1 (2007-03-30 05:39:10 BST) Built-in shell (ash)
    Enter 'help' for a list of built-in commands.

    / # ps ax
    PID Uid VmSize Stat Command
    1 root 372 S init
    2 root SW [keventd]
    3 root SWN [ksoftirqd_CPU0]
    4 root SW [kswapd]
    5 root SW [bdflush]
    6 root SW [kupdated]
    11 root SW [khubd]
    14 root SW [usb-storage-0]
    15 root SW [scsi_eh_0]
    25 root SW [loop0]
    65 root 376 S /usr/sbin/dropbear -p 22
    87 root 408 S /bin/ash
    114 root 380 S httpd -p 80 -h /www -r OpenWrt
    115 root 360 S pure-ftpd (SERVER)
    122 nobody 384 S dnsmasq
    125 1 304 S /usr/sbin/portmap
    126 root 976 S nmbd -D
    128 root 1000 S smbd -D
    130 root 396 S /usr/sbin/rpc.statd
    134 root SW [nfsd]
    135 root SW [lockd]
    136 root SW [rpciod]
    138 root 408 S /usr/sbin/rpc.mountd
    139 root 352 R ps ax
    / # lsmod
    Module Size Used by Not tainted
    rt2500sta 148776 2
    / #
    bootlog R400s01:
    Please press Enter to activate this console. killall: amit_upnp: no process killed
    killall: amit_tftpd: no process killed
    killall: smbd: no process killed
    killall: nmbd: no process killed
    killall: vsftpd: no process killed
    rm: cannot remove `/etc/samba/codepages/*': No such file or directory
    killall: vsftpd: no process killed
    mv: unable to rename `/var/ftp': No such file or directory


    Starting pid 314, console /dev/console: '/bin/ash'



    BusyBox v1.00-rc2 (2007.08.11-16:44+0000) Built-in shell (ash)
    Enter 'help' for a list of built-in commands.


    /bin/ash: can't access tty; job control turned off
    # ps ax
    PID Uid VmSize Stat %CPU Command
    1 root 364 S 14.2 init
    2 root SW 0.0 [keventd]
    3 root SWN 0.0 [ksoftirqd_CPU0]
    4 root SW 0.0 [kswapd]
    5 root SW 0.0 [bdflush]
    6 root SW 0.0 [kupdated]
    11 root SW 0.0 [khubd]
    217 root 292 S 0.0 led
    233 root 404 S 0.0 monitor 0
    239 root 320 S 0.0 amit_syslogd -L
    303 root 432 S 0.1 dhcpd br0
    307 root 336 S 0.2 dhcpcd -h WAP-0007 br0 -X
    314 root 424 S 0.0 /bin/ash
    316 root 320 S 0.0 telnetd
    328 root 692 S 0.3 amit_httpd
    330 root 392 S 0.1 amit_upnp
    332 root 692 S 0.0 amit_httpd
    333 root 692 S 0.0 amit_httpd
    335 root 692 S 0.0 amit_httpd
    336 root 692 S 0.0 amit_httpd
    361 root 1536 S 0.4 smbd -D
    364 root 1528 S 0.0 smbd -D
    365 root 1104 S 0.6 nmbd -D
    375 root 312 S 0.1 vsftpd
    377 root 236 S 0.1 amit_tftpd
    378 root 360 R 0.0 ps ax
    # lsmod
    Module Size Used by Not tainted
    rt2500 166624 1
    #
    du siehst, gleich nach den Start sind alle Prozesse von Samba und NFS da und funktionsfähig, wovon ich mich nochmals versichert habe.

    (Oder versuchst du, mein smbd und nmbd im Kamikaze Image laufen zu lassen? Das wird nicht gut gehen, da das KK Image auf anderen library Versionen aufbaut. Wundert mich schon, dass die gegen einen 2.6er Kernel kompilierten nfs-tools laufen....)

    Allerdings wird in meinem Image ohne autoboot 2x der init Prozess gestartet, da bin ich noch am Suchen; stört aber nicht weiter.

    Das USB Problem sehe ich als kosmetisch. Natürlich könnte man das im Treiber ändern, aber das wäre wieder ein Patch mehr zu pflegen. Warum die bei AMIT 0 und 1 nicht ordentlich umsetzen können (eth,usb) ist fraglich, zum Glück gibts nur eine Serielle.... kratz einfach die mickrige Bezeichnung weg

    Den NFS Geschwindigkeitsunterschied kann ich mir nicht erklären. Müßte man in der VersionHistory nachsehen, ob sich da was im TCP/IP Stack geändert hat. Oder sicherheitshalber mal die Blocksize definieren; da hat sich was im Kernel getan (anderer default).

    Systime: Ich habe extra nochmal geschaut: der Kernelhack für die Timerticks ist drin. Ev. mach ich mal aus dem vorhanden Kode einen direkten Devicetreiber, dass man die Uhr auch mit den Tools benutzen kann. Oder nur den I2C Teil, dann kann man den Uhrenbaustein und anderes über vorhandene Treiber verwenden... Das NTP übers WAP-0007 GUI geht auch nicht wirklich ... kein ntpclient in den c1 sourcen, der aus den b7 geht nicht wirklich... alles Scheiße was von AMIT kommt. Leider kann ich das fs des GUI noch nicht auslesen.

    Welche Module wären denn "wichtig"? ipchains kann man sicher fix einkompilieren (Platz, nur 1MB!). Welche BusyBox Funktionen sind noch wichtig? (mit "busybox" erhält man alle vorhandenen, mit "help" nur die shellfunktionen!)

    Allgemein würde ich gerne auch auf RedBoot/Kernel 2.6/Kamikaze zielen, allerdings gibts da noch Probleme:
    1) 2.6er RT2500 Treiber ist ?buggy? (angeblich, div. Foren)
    2) das webif^2 kommt mit dem NVRAM-freien Konfigsystem des Kamikaze noch nicht ganz klar
    3) wer packt die ganzen NAT-Fubktionen ins webif^2 ?

    wenn das gelöst ist, bin ich gerne bereit sofort am RedBoot/2.6er Port weiter zu arbeiten.

    schufti

  4. #244
    Quote Originally Posted by schufti View Post
    Hi Tes,


    (Oder versuchst du, mein smbd und nmbd im Kamikaze Image laufen zu lassen? Das wird nicht gut gehen, da das KK Image auf anderen library Versionen aufbaut. Wundert mich schon, dass die gegen einen 2.6er Kernel kompilierten nfs-tools laufen....)
    Ja, genau das hatte ich versucht... Aber wenns nicht geht, dann gehts nicht.

    Das USB Problem sehe ich als kosmetisch. Natürlich könnte man das im Treiber ändern, aber das wäre wieder ein Patch mehr zu pflegen. Warum die bei AMIT 0 und 1 nicht ordentlich umsetzen können (eth,usb) ist fraglich, zum Glück gibts nur eine Serielle.... kratz einfach die mickrige Bezeichnung weg
    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass der RT2xxx-Treiber am Anfang nicht lief wenn es eine eth0 gab, das waere eine Erklaerung warum Amit mit eth1 arbeitet. Das Problem duerfte inzwischen behoben sein, aber eine neue Platine macht da keiner mehr. Irgendwie schade, dass man eth0 nicht einfach in Betrieb nehmen kann. Leider fehlt der PHY und den nachruesten (so man ihn einzeln ueberhaupt bekommt) kann man ohne SMD-Equipment vergessen.

    Den NFS Geschwindigkeitsunterschied kann ich mir nicht erklären. Müßte man in der VersionHistory nachsehen, ob sich da was im TCP/IP Stack geändert hat. Oder sicherheitshalber mal die Blocksize definieren; da hat sich was im Kernel getan (anderer default).
    Fuer meine Tests habe ich immer den Default benutzt. Da werde ich diese Woche noch ein paar Experimente machen. Mit meinem grossen NFS-Server habe ich das Maximum bei 16384 erreicht.

    Systime: Ich habe extra nochmal geschaut: der Kernelhack für die Timerticks ist drin. Ev. mach ich mal aus dem vorhanden Kode einen direkten Devicetreiber, dass man die Uhr auch mit den Tools benutzen kann. Oder nur den I2C Teil, dann kann man den Uhrenbaustein und anderes über vorhandene Treiber verwenden...
    Ein universeller I2C-Treiber waere schoen. Warum? Weil es hin und wieder mal LCDs mit I2C bei Pollin billig gibt. Vielleicht etwas uebertrieben, aber wenn der Aufwand klein genug ist...


    Welche Module wären denn "wichtig"? ipchains kann man sicher fix einkompilieren (Platz, nur 1MB!). Welche BusyBox Funktionen sind noch wichtig? (mit "busybox" erhält man alle vorhandenen, mit "help" nur die shellfunktionen!)
    Fuer die Verwender von Autobootfs waere ein modules.tar mit allem was geht eine Loesung. Auch fuer Leute, die mit dem Image arbeiten muesste es doch moeglich sein ein Modul ueber autoexec zu laden wenn es nicht in /lib/modules... zu finden ist, oder? Notfalls per Symlink vorbereiten?

    Busybox... 'who' und 'cmp' sind im Moment die Funktionen die mir fehlen.


    Allgemein würde ich gerne auch auf RedBoot/Kernel 2.6/Kamikaze zielen, allerdings gibts da noch Probleme:
    Hattest du nicht mal geschrieben, dass 2.6 langsamer ist? Ich brauche 2.6 nicht wirklich, von den Funktionen her reicht mir 2.4.x vollkommen aus.

    Tes

  5. #245
    Das MGB100 bringt mich noch zur Verzweifelung Was ich bisher geschafft habe:

    - 30 GB HD eingebaut; die Platte vorher am PC auf Ext3 (eine primäre Partition) mit PartitionMagic 8 formatiert.

    - Paganos V4 Update Firmware installiert (im Auslieferzustand meines MGB100 war die R4.00a9 installiert, darüber habe ich dann zunächst die R4.00b7 von Pearl, dann die R4.00b7unlock und schließlich das Pagano-Update-V4-Image geflasht).

    - autobootfs heruntergeladen und (als autoboot) auf einen USB-Stick mit FAT32 gezogen.

    Grundsätzlich läuft die Kiste jetzt. Ich habe die IP für mein LAN auf die 192.168.1.253 geändert. Zugriff per SSH ist möglich, ebenso kann ich WLAN-Verbindungen aufbauen. Meine dBox2 kann grundsätzlich eine NFS-Verbindung zur MGB100 herstallen. Auch FTP-Verbindungen zur MGB100 funktionieren grundsätzlich.

    Aber - und jetzt kommt das Problem - die MGB100 läuft extrem instabil. Das bedeutet: Schon nach kurzer Zeit sind keinerlei Netzwerkzugriffe mehr möglich; nicht einmal ein Ping geht dann mehr (SSH, WLAN, NFS, FTP natürlich auch nicht). Wenn ich mir die LEDs von der MGB100 und meinem USB-Stick anschaue, sieht es für micht so aus, als wenn die Box plötzlich abschmiert und dann ständig und immer wieder versucht neu zu starten. Allerdings klappt das irgendwie nicht, denn Zugriffe bleiben unmöglich, solange ich nicht den Stromstecker ziehe.

    Neben der Änderung der IP-Adresse habe ich ausgehend von der Grundkonfiguration noch folgende Schritte durchgeführt:

    - Ich habe die Adresse in der /etc/ipkg.conf korrigiert auf http://xwrt.kicks-ass.org/xwrt/kamik...6-2.6/packages

    - Ich habe den pure-ftpd per ipkg installiert (ipkg install pure-ftpd) und den Aufruf von vsftpd in der /etc/init.d/rcS durch pure-ftpd ersetzt

    - Ich habe den nfs-server via ipkg deinstalliert (ipkg remove nfs-server) und den nfs-kernel-server und die nfs-kernel-server-utils installiert (ipkg install nfs-kernel-server, ipkg install nfs-kernel-server-utils). In der /etc/init.d/nfsd habe ich die zwei Zeilen /sbin/modprobe nfsd und /usr/sbin/portmap beim start() hinzugefügt. Außerdem habe ich die /etc/exports überarbeitet und dort die Freigabe für meine dBox2 eingetragen: /mnt/hda1/share 192.168.1.150(rw,no_root_squash,insecure,async).

    Hat jemand eine Ahnung, warum der MGB100 unter dieser Konfiguration einfach nicht stabil zum Laufen zu bekommen ist? Die (vermeintlichen) Abstürze scheinen sich auch nicht wirklich reproduzieren zu lassen. Manchmal ist die Box kaum eine Minute gebootet und schon "knallt" es. Vorhin hatte ich auch mal problemlos 20 Minuten einen Ping auf die Box machen können, ohne dass sie abgestürzt wäre. Allerdings liefen in der Zeit keinerlei andere Zugriffe auf die Box. Je mehr andere Zugriffe stattfinden, desto wahrscheinlicher scheint es, dass die Box in kürzester Zeit abschmiert. Wie könnte ich (anhand von Logs?) herausfinden, was "knallt"?

    Das neue Image von schufti habe ich noch nicht probiert. Was müsste ich dort hinterher im autobootfs ändern, damit NFS läuft? So wie ich es verstehe, ist NFS ja schon in dem Image drin und müsste/dürfte somit nicht nochmal per autobootfs gestartet werden. Reicht es, den nfs-server und den nfs-kernel-server via ipkg zu deinstallieren? Bringt es bei meinem Fehlerbild überhaupt etwas, das neue Image zu flashen? So wie ich es hier verstanden habe, haben doch verschiedene Leute meine Konfiguration ohne Probleme am Laufen.

  6. #246
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    hi marobo,

    warum dein MGB100 nicht stabil ist, kann ich dir leider auch nicht sagen. Eventuell könnte es helfen, die serielle Konsole zu installieren, damit du a) Kernelmeldungen siehst und b) Zugriff aufs System hast wenn das Netzwerk nicht funktioniert. Daher das Folgende nur als Info, nicht als Abhilfe:

    Wenn du mein Image mit dem KK-autobootfs verwenden willst, ist im Prinzip nur das /lib/modules/2.4.35 Subdir zu erzeugen. Entweder aus dem Attachment oder du legst einfach als Softlink auf 2.4.28 an. Generell brauchst du nur die WLAN Module. Am besten machst du das noch unter dem paganov4.

    Änderungen an div. startup/init Skripten sind nicht notwendig, die Module gibts eh nicht unter 2.4.35. Wenn man allerdings nur ein Link für die Module macht, sollte man die modprobes (bis auf R2500xxx) überdenken....

    Das Installieren des nfs-kernel-server kann man sich m.E. sparen, da hier nur die unnötigen und unbenutzten 2.6.x Module installiert werden. Einzig die nfs-kernel-tools sollten nötig sein.

    Generell kann man nach dem Installieren vom pure-ftpd den vsftp auch deinstallieren.

    schufti
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  7. #247

    auf 10Mbit Half-Duplex umschalten?

    Ich habe im Posting http://wl500g.info/showthread.php?t=8010
    gelesen, dass man die Kompatibilität und Performance zur
    dbox2 erhöhen kann, indem man das Ethernet auf 10Mbit Half-Duplex
    dauerhaft schaltet, da die Dbox2 leider nur ein 10 MBit Ethernet hat.

    Wie kann ich bei der MGB100 auf 10Mbit Half-Duplex umschalten???

  8. #248
    Hi schufti,

    an den seriellen Anschluss hatte ich auch schon gedacht, aber zunächst einmal wollte ich ohne Lötarbeiten auskommen. Leider kann man so allerdings auch schlecht debuggen...

    Momentan läuft mein MGB100 gerade stabil - obwohl ich eigentlich nichts großartig geändert habe. Jedenfalls habe ich gerade mehrmals einen Geschwindigkeitstest zwischen MGB100 und dBox2 machen können. Hierbei wird ein ca. 62 MB großes File geschrieben (time cat /proc/kcore > /mnt/filme/test) bzw. gelesen (time cat /mnt/filme/test > /dev/null).

    Bisher war die dBox2 via Switch mit einem Notebook mit installiertem Allegro-NFS-Server verbunden. Hier erreichte ich beim Schreiben Werte von 62-63 Sekunden und beim Lesen von ca. 58 Sekunden. Diese Werte waren schon recht gut (die dBox2 kann ja nur 10-MBit/s Halfduplex). Nun hatte ich die Hoffnung, dass das MGB100 - ebenfalls via Switch - in etwa die gleichen Werte erreicht oder sogar etwas schneller ist. Leider ist dies nicht der Fall; beide Werte sind sogar ca. 10 Sekunden schlechter. Beim Schreiben dauert es jetzt ca. 72 Sekunden, beim Lesen ca. 68 Sekunden. Entsprechend ist die maximale Transfergeschwindigkeit beim Schreiben jetzt statt ca. 8192 kBit/s nur noch ca. 7054 kBit/s und beim Lesen statt 8757 kBit/s nur noch 7469 kBit/s. Da es beim Aufnehmen von Filmen auf jedes bisschen Geschwindigkeit ankommt (warum hat der Hersteller bloß nur 10 MBit/s eingebaut...), ist das Ergebnis ziemlich niederschmetternd.

    Hat jemand eine Idee, wie man die Transferraten noch steigern könnte? Das MGB100 sollte an sich ja genug Performance zur Verfügung stellen können, um nicht der Flaschenhals zu sein. Switch und dBox konnten es bisher auch. WLAN habe ich beim MGB100 aktiviert, weil das MGB100 eigentlich auch als Accesspoint bei mir laufen soll. Oben war zwar mal zu lesen, dass WLAN auch NFS bremst, aber erstens bezog sich das nicht auf den Modus als Access Point und zweitens wären die gebremsten Raten von 4,5 MByte/s ja immernoch mehr als ausreichend.

    Übrigens ist während ich das geschieben habe, wieder der MGB100 abgestürzt, nachdem er vorher bestimmt eine gute halbe Stunde durchgehalten hat. Interessanterweise ist er bei den Tests nicht abgestürzt, sondern zu einer Zeit als er minutenlang eigentlich gar nichts zu tun hatte (noch nicht einmal angepingt wurde er in der Zeit). Ich verstehe es nicht...

  9. #249
    Quote Originally Posted by marobo View Post
    Grundsätzlich läuft die Kiste jetzt. Ich habe die IP für mein LAN auf die 192.168.1.253 geändert. Zugriff per SSH ist möglich, ebenso kann ich WLAN-Verbindungen aufbauen. Meine dBox2 kann grundsätzlich eine NFS-Verbindung zur MGB100 herstallen. Auch FTP-Verbindungen zur MGB100 funktionieren grundsätzlich.

    Aber - und jetzt kommt das Problem - die MGB100 läuft extrem instabil. Das bedeutet: Schon nach kurzer Zeit sind keinerlei Netzwerkzugriffe mehr möglich; nicht einmal ein Ping geht dann mehr (SSH, WLAN, NFS, FTP natürlich auch nicht). Wenn ich mir die LEDs von der MGB100 und meinem USB-Stick anschaue, sieht es für micht so aus, als wenn die Box plötzlich abschmiert und dann ständig und immer wieder versucht neu zu starten. Allerdings klappt das irgendwie nicht, denn Zugriffe bleiben unmöglich, solange ich nicht den Stromstecker ziehe.
    Hierzu fallen mir ein paar Moeglichkeiten ein:

    1) Der vsftpd ist extrem instabil, der hat mir auch mehr als einmal die Kiste abgeschossen. Nach dem Wechsel auf pure-ftpd war das Problem geloest und das Ganze auch etwas schneller.

    2) Dein USB-Stick koennte inkompatibel sein. Es gibt leider immer noch Sticks die nicht ueberall stabil laufen. Kann selbst bei Markenware passieren. Wenn dort dann dein System drauf laeuft friert dir die Kiste mindestens ein oder macht eben einen endlosen Reboot. Kannst du einen anderen Stick probieren oder autobootfs von der eingebauten HD starten?

    3) Mein MGB100 laeuft nicht sicher an wenn ich nicht das Netzteil zuerst einstecke und erst dann mit der MGB100 verbinde. In welcher Reihenfolge machst du das?

    Tes

  10. #250
    Quote Originally Posted by preslmayer View Post
    Ich habe im Posting http://wl500g.info/showthread.php?t=8010
    gelesen, dass man die Kompatibilität und Performance zur
    dbox2 erhöhen kann, indem man das Ethernet auf 10Mbit Half-Duplex
    dauerhaft schaltet, da die Dbox2 leider nur ein 10 MBit Ethernet hat.

    Wie kann ich bei der MGB100 auf 10Mbit Half-Duplex umschalten???
    Die einfachste Loesung zum Testen waere einen alten reinen 10Mbit-Hub zwischen MGB100 und den Rest des Netzes zu schalten. Falls du noch sowas in der Bastelkiste hast (ich hab, fuer genau solche Tests).

    Ansonsten hab ich leider feststellen muessen, dass der Treiber fuer das eingebaute Ethernet mit 'ethtool' nicht reden will und auch keine Ausgaben ins Syslog macht. Auf jeden Fall mag er 100MBit Halbduplex ganz und gar nicht wie ich an einem Dualspeed-Hub rausfinden musste.

    Tes

  11. #251
    Quote Originally Posted by Tes View Post
    Hierzu fallen mir ein paar Moeglichkeiten ein:

    1) Der vsftpd ist extrem instabil, der hat mir auch mehr als einmal die Kiste abgeschossen. Nach dem Wechsel auf pure-ftpd war das Problem geloest und das Ganze auch etwas schneller.
    Ich benutze ja auch schon pure-ftpd. Zumindest habe ich das pure-ftpd Package via ipkg installiert und vsftpd in der /etc/init.d/rcS durch pure-ftpd ersetzt. Explizit deinstalliert habe ich vsftpd noch nicht, aber so sollte er ja gar nicht mehr aktiv sein.


    Quote Originally Posted by Tes View Post
    2) Dein USB-Stick koennte inkompatibel sein. Es gibt leider immer noch Sticks die nicht ueberall stabil laufen. Kann selbst bei Markenware passieren. Wenn dort dann dein System drauf laeuft friert dir die Kiste mindestens ein oder macht eben einen endlosen Reboot. Kannst du einen anderen Stick probieren oder autobootfs von der eingebauten HD starten?
    OK, das wäre evtl. eine Idee. Kann ich die Datei autoboot einfach so im laufenden Betrieb auf die Festplatte kopieren (und in autobootfs umbenennen) oder sollte ich den USB-Stick bei ausgeschaltetem MGB100 abziehen, die Datei auf meinen Rechner ziehen und dann per FTP auf das MGB100 überspielen? Grundsätzlich inkompatibel scheint der Stick nicht zu sein. Mit dem hatte ich an verschiedenen PCs (um Gegensatz zu anderen Sticks) auch noch keinerlei Probleme, obwohl oder gerade weil er schon recht alt ist. Aber evtl. zickt der Stick zwischendurch mal rum und verursacht so Probleme.


    Quote Originally Posted by Tes View Post
    3) Mein MGB100 laeuft nicht sicher an wenn ich nicht das Netzteil zuerst einstecke und erst dann mit der MGB100 verbinde. In welcher Reihenfolge machst du das?
    Das scheint bei mir keine Probleme zu verursachen. Ich habe das Netzteil dauernd in der Steckdose und ziehe dann nur den Stecker am Gerät ab und stecke es wieder dran. Hoch kommt das Gerät ja offenbar jedes Mal ohne Probleme. Nur ist es dann eben eine Frage der Zeit, bis es "abkackt". Vorhin war das teilweise schon nach einer Minute der Fall. Momentan scheint es länger durchzuhalten - warum auch immer. Aber grundsätzlich besteht das Problem unverändert weiter. Gerade habe ich testweise mal einen Film von der dBox via NFS aufgenommen. Das lief einige Minuten ohne Probleme; dann hat das MGB100 sich allerdings wieder verabschiedet
    Last edited by marobo; 13-08-2007 at 15:44.

  12. #252
    Ich habe die autobootfs jetzt auf die Festplatte gepackt und den USB-Stick abgezogen. Das System läuft grundsätzlich - aber leider auch nicht stabiler wie vorher. Ich hatte schon die ersten beiden Abstürze. Am USB-Stick liegt es also offenbar nicht.

    Ich verstehe das alles nicht. Hat solche Probleme noch niemand sonst gehabt? Ich würde ja auch nochmal alle Images aufspielen und ein jungfräuliches autobootfs neu konfigurieren, wenn die Aussicht bestünde, dass es besser wird. Aber ich gehe davon aus, dass grundsätzlich schon alles stimmt, denn sonst würde die Box ja gar nicht booten oder sollte zumindest reproduzierbar abstürzen.

    Thermische Probleme, die so etwas verursachen, kann es doch eigentlich keine geben, oder? Vor allem dürfte ich dann nicht der erste sein, bei dem sie auftreten...

  13. #253

    Gibt es eine AFP-Server unter OpenWrt

    Gibt es für das autobootfs-OpenWrt eigentlich auch einen AFP-Server (Dateizugriff für den Mac)?

    Irgendwie hat der Samba-Server wohl probleme mit zu langen Dateinamen, denn ich bekomme im Log immer string-overflow Fehler per safe-strcpy und manchmal hängt er sich dann auch auf.

  14. #254
    Quote Originally Posted by normancz View Post
    Gibt es für das autobootfs-OpenWrt eigentlich auch einen AFP-Server (Dateizugriff für den Mac)?

    Irgendwie hat der Samba-Server wohl probleme mit zu langen Dateinamen, denn ich bekomme im Log immer string-overflow Fehler per safe-strcpy und manchmal hängt er sich dann auch auf.
    Benutzt du OS X? Wenn ja, dann nimm doch NFS.

    Tes

  15. #255
    Quote Originally Posted by marobo View Post
    Ich habe die autobootfs jetzt auf die Festplatte gepackt und den USB-Stick abgezogen. Das System läuft grundsätzlich - aber leider auch nicht stabiler wie vorher. Ich hatte schon die ersten beiden Abstürze. Am USB-Stick liegt es also offenbar nicht.
    OK, das ist schonmal ein Hinweis. So langsam sollte man in Richtung Garantiefall denken. Jetzt fehlt nur noch eine Moeglichkeit mit der man das Original-PEARL-Image wieder aufspielen kann.

    Thermische Probleme, die so etwas verursachen, kann es doch eigentlich keine geben, oder? Vor allem dürfte ich dann nicht der erste sein, bei dem sie auftreten...
    Thermische Probleme hat das Teil IMHO keine. Die Kiste wird nicht besonders warm und laeuft auch bei mehr als 25Grad Raumtemperatur noch problemlos.

    Tes

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