Neues Gerät von Pearl ;-)
Hallo,
ich habe mich mal hier durchgekämpft und frage mich, ob der PE-4088 von Pearl vielleicht die gleiche oder eine ähnliche Firmware benutzt (hier im Thread geht es doch eher um das 2,5''-Gerät, oder?).
Die Kiste kann fast dasselbe, nur ist 3,5'' - also mit 2*USB2.0, Printserver (der bei meinem Drucker nicht will) und Download-Manager, neuerdings auch mit BitTorrent (konnte der andere das auch?). Link: http://www.pearl.de/product.jsp?pdid...d=916&curr=DEM
Gibt natürlich einige Bugs in der Firmware, aber auch einen kleinen iTunes-Server. Da ich nicht der große Linux-Experte bin, habe ich mich mit meinem Windows auf die Suche nach Sicherheitslücken gemacht...
Alle Ports schön zu... Aber dann kam der große Schlag:
Per FTP kommt man als User "nobody" ohne Passwort auf den Flash-Speicher. Man kann zwar keine Ordner erstellen, aber alles lesen, auch die passwd - und die ist noch nicht mal geshadowed...
So ist mir auch aufgefallen, dass das root-Passwort dem Passwort des Web-Interfaces entspricht. Den GAST-Nutzer gibt es wohl auch, aber der ist gesperrt...
Root kommt per FTP nur in irgendein Verzeichnis des Flashs, wo er keine Files anlegen kann.
Der Recovery-Mode existiert auch bei diesem Teil (also zumindest blinken die Lampen genauso wenn ich mit beiden Tasten gedrückt boote).
Als Firmware meldet er: R4.00a8
Das klingt irgendwie seltsam, wenn ich den Thread hier so lese...
Ist auch ein RISC-Prozessor drin, mehr hab ich mir noch nicht angesehen, das Ding kam erst am Samstag an - hatte Ende April bestellt :D .
Trotzdem mal eine Frage: Hat noch jemand hier dieses Gerät? Wie sieht es mit OpenWRT aus? Geht das bei der anderen inzwischen schon ohne Funktionseinbußen?
Problematisch ist bei der Firmware hier auch, dass alle USB-Geräte immer per User FTP (ohne PW) erreichbar sind - und bei Pearl finde ich (noch?) keine neue Firmware...
Viele Grüße,
OliFre
Swap - eine eigene Partition
Hi Tes,
Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen immer. Das hilft echt, wenn man sich nicht so gut in Linux auskennt, aber trotzdem was aus dem Teil machen will.
Und da auch schon meine Frage: Für das autobootfs und dann diesen Swap braucht man da dann eine eigene Partition auf der kleinen HD? Eine Swap Partition, so wie es bei Linux üblich ist? Oder ist das eine Ramdisk oder so was ähnliches oder einfach nur ein File auf der Platte.
Also: Muß man die HD irgendwie vorbereiten?
Danke für die Info.
Lg
Peter
Kleiner Tip fuer DHCP und DNS
Hier noch ein kleiner Tip fuer kleine Netze, der im autobootfs vorhandene 'dnsmasq' ist nicht nur ein DNS-Proxy sondern auch noch DHCP-Server (kann festes Mapping) und einfacher Nameserver (Benutzt /etc/hosts fuer den Lookup).
Ich hab ihn so eingestellt, dass er startet wenn die Kiste beim Booten keinen DHCP-Server findet. Und schon hat auch ein kleines Ad-hoc-Netz einen DHCP- und Name-Server mit festem MAC-IP-Mapping fuer Laptop und anderes. Macht das Leben deutlich einfacher.
Tes
400GB Platte nur als 300GB im ext2 Format
Hi!
Ich hab da mal 'ne Frage, die zwar etwas "off topic" ist, aber ich dachte ihr kennt Euch so gut aus, da wisst ihr vielleicht was das ist.
Problemstellung: Hab eine 400GB USB Freecom Platte, die ich nun am MGB100 verwenden will. So hab ich sie nun auf ext2 formatiert (über einen XPHome Laptop mit Hilfe vom Paragon Partition Manager).
So, nun gut formatiert, zeigt 400GB an. Wieder meine Sachen drauf kopiert (weil ja extra zum formatieren leer geräumt), über den PC und den ext2 Treiber -> bei 300GB ist Schluss. Meldung: Platte voll.
Gut. Denke das liegt am PC, vielleicht ist der ext2 Filesystem Treiber doch nicht so ganz das wahre. Wieder leer geräumt. Nochmals formatiert.
Wieder 400GB im Partition-Manager als verfügbar.
Diesmal ans MGB100 angesteckt (denke, vielleicht kann Linux nativ mit ext2 besser umgehen als ein PC).
Heute über das Webinterface auf die Größe geschaut: Verfügbar Total 280965MB (also wieder so rund um die 300GB).
Gibt's denn sowas????
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wo sind die 100GB hingekommen?
Ist das ext2-Filesystem überfordert?
Kann man eine 400GB Platte mit einem PC nicht wirklich brauchbar auf ext2 formatieren?
Also wenn ihr dazu was wüsstet, wäre ich Euch sehr verbunden.
Immerhin ist das mit den mobilen Dateisystemen jetzt ja eh ein brandheisses Thema. Nachdem ja FAT und FAT32 dafür nicht mehr in Frage kommen. NTFS von Linux und vom Mac nur gelesen werden können. Brauchts langsam eine weitere Lösung. So hab ich mir nun ext2 angesehen.
Wenn das aber so komische Zahlen liefert, ist das irgendwie unbrauchbar.
Vielen Dank für Eure Tipps.
Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Links oder so, wo man dazu was findet. Hab schon viel gegoogelt, aber nicht wirklich was gefunden.
Lg
Peter
Inodes und Schalter am MGB100
Hi Tes,
Quote:
Sind das vielleicht extrem viele kleine Dateien? Wenn ja, dann koennte es sein, dass dir die inodes ausgehen. Deren Anzahl sollte man beim Formatieren festlegen koennen. Ansonsten schau mal nach wie gross die Partition wirklich ist, vielleicht erzaehlt dir da dein Partitionierer Mist.
Danke für Deinen Tipp wg. den Inodes. Das wird es wahrscheinlich sein. Sind viele kleine Dateien (Bilder, MP3's etc...)
Der Paragon Partition Manager hat hier keine Einstellung. D.h. ich bin gerade dabei mir Ubuntu als zweites System zu installieren, dass ich die Platte mit einem nativen Linux mal herrichten kann.
Wg. den Knöpfen am MGB100:
D.h. wenn ich Dich richtig verstanden hab, kann man die nach dem Update auf die macsat Firmware mit dem autobootfs nicht verwenden, weil sie noch nicht abgefragt werden können?
Schade. Das finde ich nämlich eine wirklich gute und auch brauchbare Einrichtung. Glaube ich warte mit dem Update dann so lange, bis ihr es geschafft habt, die auch noch auszulesen. :)