Das ist ja wohl absolut klasse! :cool:
Weiter so!
wengi
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Das ist ja wohl absolut klasse! :cool:
Weiter so!
wengi
Hi!
Ich lese hier bei Euch schon eine Weile mit und bin unglaublich beeindruckt, was man da so alles machen kann, wenn man ein bisschen was davon versteht.
Würde ich gern. Kenn mich aber viel zu wenig aus.
Nachdem ich nun auch so ein Teil mein eigen nennen darf, hab ich natürlich auch Interesse das Maximum da raus zu holen.
Hab beim Surfen und suchen nach neuer Firmware zwei interessante Links ausfindig gemacht, die ich Euch nicht vorenthalten wollte (vielleicht kennt ihr sie eh schon...).
Hier ist ein Posting von Martin, der anscheinend den Source Code der Original Firmware von Pearl zu Gesicht bekommen hat (oder hab ich da was falsch verstanden)?? Vielleicht mal mit Ihm plaudern...
http://www.macsat.com/macsat/compone...nectec_mgb100/
Und hier ist eine nette WIKI-Style Seite über diese MGB100:
http://linuxdevices.com/news/NS7538129611.html
Hoffe die bringen Euch was.
Ich fände die "Print-Server" geschichte auch noch extrem interessant. Bei mir muss das aber echt total einfach ablaufen: File draufspielen und das war's. Ich glaub mehr bring ich nicht zusammen.
Alles Gute weiterhin!
Peter
P.S: Glaubt ihr, dass es möglich ist diese OvisLink Firmware drauf zu spielen? Mag das Teil nicht kaputt machen. Hab aber die gleichen Probleme in meinem Netz wie schon beschrieben (das mein Mac nur 2MB freien Speicher anzeigt etc..) - Danke!
Hi,
also der JTAG-pod dürfte baugleich dem XILINX X7557 sein. Ein vereinfachtes Schaltbild gibts im Anhang (© by elm-chan.org). Ein passendes Programm gibts hier.
@ el_gringo_at: geh mal zu post #45, da wirst du geholfen.
schufti
Edit: die Steckerbelegung im MGB100:
Code:GND x o TDI
Ser_Tx o o TCK
Ser_DTR o o Ser_Rx
TDO o o TMS
+3V3 o o Ser_RI
Hi,
im Prinzip: ja. Hier handelt es sich aber nur um eine leicht abgespeckte Version des RDC Dev.Board, und die SW dürfte aus dem dazugehörenden SW DevKit sein, also direkt dazu passen.
schufti
Hi Schufti,
Vielen Dank. Ich hab den ganzen Thread gelesen.:confused:
Darf ich Dich nochmals Fragen, ob das jetzt alles so mit rechten Dingen bei mir zugeht, bevor ich loslege (vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn wir das mal Klartext ausdrücken. Vielleicht haben ja auch noch andere Leser scheu davor etwas anzugreifen).
Ich habe Version R4.00a9 auf einer Connectec-Kiste. Also die gleiche die Du damals als Ausgangs-FW benutzt hast. (BTW: kann man die irgendwo sichern, falls was schief geht. Auslesen geht wohl nicht, oder?)
Da kann ich nun das von Dir so super zusammen gezimmerte Update (vielen Dank an dieser Stelle für die Arbeit schon mal) von Ovis, was Du auf Rapidshare gestellt hast (400c1_upgrade.bin) drüber fahren lassen?
Das Problem mit dem Passwort ist ja demnach dann noch nicht gelöst, oder? Komm ich dann noch vie Web auf die Kiste?
Zweite Frage: Wozu brauche ich den Unlock (400c1unlock.bin) danach noch? Damit meine Kiste, die ja von Pearl ist die Ovis Software akzeptiert? Oder was ist dieser Unlock?
Dritte Frage: Was ist der "Level One"? Brauch ich den auch?
Ich weiß, sorry für die vielen "Löcher in den Bauch Fragen", aber ich kenn mich halt nicht so viel aus (wie vielleicht auch noch ein paar andere). Und mir sagen die Begriffe "Level One" und "Unlock" in diesem Zusammenhang nicht wirklich was.:(
Vielen Dank für Deine (Eure) Hilfe. Ihr habt wirklich was drauf!
LG
Peter
Hi,
also die 400a9 willst du sicher nicht sichern! Die ist gequirrlte Sch..... Leider ist die 400b7 nicht merklich besser. Die upgrade_400c1.bin wird über die original Pearl zwar akzeptiert, aber man kommt übers GUI nicht mehr ran.
Daher bleiben 3 Wege:
1) x-upgrade (400c1unlock.bin) auf OvisLink (AirLive) 400c1.
2) Pearl V400b7 und upgradeV4 vom macsatboard probieren. Da hat man zwar kein GUI (daher stabiler), aber eine fast vollständige Distro mit aktuellem Samba, etc, ist aber - da über die Konsole zu konfigurieren - eher für Linuxer ...
3) x-upgrade auf LevelOne (CHD2WLANU_R400b7unlock.BIN) und mein upgrade_400c1.
Für 1&3 sind "unlock" Versionen vorhanden. Ich empfehle, danach einen Hardreset und nochmal die jeweilige orig. FW (nicht unlock) des gewählten Herstellers drüber zu laden, damit alle internen Kenner sicher gleichgezogen sind. Eine Rückfahrkarte zur Pearl-FW für Garantiezwecke ließe sich vermutlich auch mal hinbringen.
schufti
"unlock" ist eigentlich nicht korrekt, es sind nur Verionen mit geändertem Kenner, damit sie von der FW des anderen Hersteller akzeptiert werden. Hast du Pearl und willst LevelOne, brauchst du eine FW von LevelOne mit Pearl Kenner. Danach reagiert deine Box dann wie eine von LevelOne. Willst du zurück zu Pearl, brauchst du eine FW von Pearl mit LevelOne Kenner.
Nanana... Die a9 erlaubt es immerhin die Disk zu partitionieren waehrend sich bei der b7 dort immer der Webserver aufhaengt.
Wobei man sich IMHO den Schritt von der 400c1unlock.bin auf die echte 400c1 sparen kann. Ich hatte die 400c1unlock.bin fuer eine Weile drauf und die Kiste lief. Auch kam ich damit problemlos wieder auf die upgradeV4 zurueck.Quote:
Daher bleiben 3 Wege:
1) x-upgrade (400c1unlock.bin) auf OvisLink (AirLive) 400c1.
Das ist die Kombination die jetzt im Moment drauf ist. Braucht noch einiges an Arbeit, das Startscript rcS ist noch immer ein ziemlicher Hack und swap geht nicht. Ich hab bisher auch noch keine Pakete nachziehen koennen (Hat jemand eine funktionierende URL?). Aber diese Kombination ist schon deutlich naeher an meinem Ziel als alle anderen.Quote:
2) Pearl V400b7 und upgradeV4 vom macsatboard probieren. Da hat man zwar kein GUI (daher stabiler), aber eine fast vollständige Distro mit aktuellem Samba, etc, ist aber - da über die Konsole zu konfigurieren - eher für Linuxer ...
Das autobootfs ist etwas klein IMHO, die Datei auf 100MB zu bringen ist leicht, aber wie erklaere ich dem ext2-FS das es jetzt groesser ist? Unter Solaris geht das mit 'growfs', wie gehts unter Linux?
Tes
Falls sich noch jemand wundert warum 'ipkg update' mit autobootfs nicht will. Die korrekte URL fuer '/etc/ipkg.conf' muss
http://xwrt.kicks-ass.org/xwrt/kamik...6-2.6/packages
heissen. Kaum trägt man es korrekt ein gehts. Womit Swap jetzt endlich auch funktioniert. Inwieweit die anderen Pakete mit dem 2.4.28-Kernel funktionieren habe ich noch nicht getestet.
Tes
Der Zyxel G570U und der Linksys WRT54GR haben auch eine RDC R3211 CPU und Redboot.
Quellen sind zu finden unter:
ftp://ftp.linksys.com/opensourcecode.../ecos_WRT54GR/
ftp://opensource.zyxel.com/G570S
Gruß Holger
Hallo,
die in der Kiste verbaute Echtzeituhr ist eine PCF8563 von Philips die ueber I2C mit dem Rest des Systems kommuniziert. Bisher hab ich allerdings nirgends was finden koennen ob und wie sie vom System ausgelesen wird. Weiss das hier jemand? Im Moment stelle ich die Systemuhr beim Booten ueber NTP (allerdings nur, wenn er einen DHCP-Server findet)
Abgesehen davon, mit einem I2C-Bus koennte man noch andere schoene Dinge machen. Z.B. ein LCD fuer Systemstatus usw. anschliessen.
Datenblatt zum Chip gibts hier: http://www.nxp.com/acrobat_download/...PCF8563-04.pdf
Tes
Ihr seid schon so Kameraden :p
Bisschen den Thread verfolgt und ...
jetzt liegt das Teil vor mir :D
Ist bisschen viel Information hier drin.
Welche Firmware sollte nun drauf um Telnet Zugang zu haben?
Kann mal jemand der im Thema ist einen kurzen Abriss bis hierher schreiben?
Ok Edith hat herausgefunden, das Firmware Version Number:R4.00a9
drauf ist.
Kann die was?
@ laxan, tes
also der jtag-adapter läuft mal .
Leider ist die AMRISC 20000 doch nicht so ganz wirklich ein r8610 (lt. RDC etwas gaaanz anderes) und wird natürlich nicht vom RDC-Tool unterstützt.
Schreiben ins flash geht im Prinzip, aber so wie es dzt. aussieht nur das oberste 1MB.
schufti
Ist garantiert nur eine interne Kennzeichnung anders. Ich denke, dass das Ding ein umgelabelter R3210 ist. Ist dasselbe wie der R8610, nur mit eingeschraenktem Temperaturbereich. Das Tool von RDC muesste man patchen koennen, wenn man weiss wo die Informationen stehen und was geaendert wurde.
Gibts eine Moeglichkeit irgendeinen Bezeichner auszulesen auch wenn man den Chip nicht kennt?
Alternativ habe ich hier noch einen WLAN-Router mit R3211 (R3210 ohne USB) bei dem die serielle Konsole funktioniert. Kann man da was auslesen was dir helfen koennte?
Das reicht mehr als aus wenn man jemanden hat der einem einen Bootloader da reinflasht. Hm... Sollte da nicht ein Redboot reinpassen der dann einen Kernel von der HD (braucht dann den Treiber fuer den ITE8211E) oder USB laden kann? Sobald das geht sollte man wieder den richtigen Code reinflashen koennen.Quote:
Schreiben ins flash geht im Prinzip, aber so wie es dzt. aussieht nur das oberste 1MB.
schufti
Ich hab inzwischen den WLAN-Client-Mode mit dem autobootfs zum Laufen bekommen. Die korrekte Syntax der RT2500STA.dat ist nirgendwo im Netz zu finden und die, die man finden kann funktioniert nicht. Am einfachsten geht es, wenn man die Kiste vom Flash bootet, dort das WLAN ueber das Webinterface pasend einstellt und dann ueber den telnet-Login die resultierende RT2500STA.dat aus /var auf die HD kopiert. Nun zurueck ins autobootfs und die Datei dort nach /etc verschieben. Nochmal ein Reboot und schon ist man online.
So sieht das fuer WLAN mit WPA/TKIP aus:
Man kann mehrere Sektionen hintereinanderhaengen (Maximal 1KB gesamt), die SSIDs stehen dann in der SSIDList mit ';' getrennt und SSIDLock enthaelt die Nummer der gewuenschten Verbindung (1=erste, 2=zweite). Waere schoen, wenn man das noch automatisieren koennte, so dass er der Reihe nach durchprobiert. Mal sehen...Code:[Default]
SSIDList=<ssid>
SSIDLock=1
[<ssid>]
WirelessMode=0
SSID=<ssid>
PSMode=CAM
AuthMode=WPAPSK
EncrypType=TKIP
WPAPSK=<key>
TxRate=0
RTSThreshold=2347
FragThreshold=2346
TxBurst=1
TurboRate=0
StaWithEtherBridge=1
IMHO sollte man uebrigens StaWithEtherBridge auf '1' setzen wenn man die Software-Bridge verwendet. Das macht der Code im Flash nicht, der laesst es auf Null.
Nachtrag: Sieht so aus als wenn er alle Eintraege der SSIDList durchprobiert wenn man SSIDLock leer laesst (Also 'SSIDLock=').
Tes
upgrade-v4.img
Die kannst du aber nicht direkt flaschen. Du musst erstmal auf die 4.00b7 von PEARL (20060619_MGB100_400b7_GPL.BIN), dann auf die spezielle 4.00b7 von Conceptronic (CHD2WLANU_R400b7unlock.BIN) und erst jetzt kannst du die upgrade-v4.img reinflashen. Jede andere Reihenfolge kann zu Problemen fuehren!
Woher du die Images jeweils bekommst sollte sich hier im Thread finden lassen.
Damit kann man die Platte brauchbar partitionieren. Mit den verschiedenen 4.00b7 geht das nicht mehr. Also VOR dem Upgrade die HD passend einrichten und dann genau nachlesen was zu tun ist bevor man loslegt!Quote:
Ok Edith hat herausgefunden, das Firmware Version Number:R4.00a9
drauf ist.
Kann die was?
Tes
Hi Tes,
kannst ja mal mit "cat /proc/mtd" schauen wie das flash partitioniert ist und mit cat /dev/mtd > mtd.bin das flash auslesen. Mehr Informationen können nie schaden!
An einen neuen BL werde ich mich machen, sobald das Quecksilber wieder unter 30° ist und ich klar denken kann ;-)
schufti
Alle folgenden Ausgaben stammen aus dem Router und nicht aus dem MGB100!
Das Flash ist ein EN29LV320T-70 von EON.Code:# cat mtd
dev: size erasesize name
mtd0: 003c0000 00010000 "linux"
mtd1: 0030eb00 00010000 "romfs"
mtd2: 00010000 00010000 "nvram"
mtd3: 00010000 00010000 "factory"
mtd4: 00020000 00010000 "bootldr"
Auslesen geht nicht so einfach da es in /dev kein mtd als Datei gibt sondern nur ein Directory mit diesem Namen oder 5 Dateien mit dem Namen 'mtdblock<x>' (wobei x zwischen 0 und 4 liegt). Gebe ich davon eines nach /tmp aus ist das 3,9MB gross und der 'cat' meldet am Ende einen Read-Error. Ich wuesste auch nicht, wie ich das Ding vom Router runterbekommen sollte, die busybox hat kein FTP und TFTP ist zwar da, will aber nicht. Webserver missbrauchen geht auch nicht, / ist ein romfs, alleine /tmp ist eine Ramdisk.
Der R3211-G meldet sich verdaechtig aehnlich:
Auch im /proc/pci sind sich der AMRISC20000 und der R3211-G sehr aehnlich, beide haben eine Vendor-ID von '17f3':Code:# cat /proc/cpuinfo
processor : 0
vendor_id : CyrixInstead
cpu family : 4
model : 1
model name : Cx486SLC
stepping : unknown
fdiv_bug : no
hlt_bug : no
f00f_bug : no
coma_bug : no
fpu : no
fpu_exception : no
cpuid level : -1
wp : yes
flags :
bogomips : 49.86
Vielleicht hilfts was...Code:# cat /proc/pci
PCI devices found:
Bus 0, device 0, function 0:
Class 0600: PCI device 17f3:6020 (rev 0).
Bus 0, device 1, function 0:
Class 0280: PCI device 1814:0401 (rev 0).
IRQ 12.
Master Capable. Latency=64.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0xd5000000 [0xd5007fff].
Bus 0, device 7, function 0:
Class 0601: PCI device 17f3:6030 (rev 0).
Bus 0, device 8, function 0:
Class 0200: PCI device 17f3:6040 (rev 0).
IRQ 10.
Master Capable. Latency=64. Min Gnt=3.Max Lat=8.
I/O at 0xe800 [0xe8ff].
Non-prefetchable 32 bit memory at 0xd1900000 [0xd19000ff].
Bus 0, device 9, function 0:
Class 0200: PCI device 17f3:6040 (rev 0).
IRQ 11.
Master Capable. Latency=64. Min Gnt=3.Max Lat=8.
I/O at 0xe900 [0xe9ff].
Non-prefetchable 32 bit memory at 0xd2900000 [0xd29000ff].
Bus 0, device 10, function 0:
Class 0c03: PCI device 17f3:6060 (rev 7).
IRQ 15.
Master Capable. Latency=32. Max Lat=80.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0xd5900000 [0xd5900fff].
Bus 0, device 10, function 1:
Class 0c03: PCI device 17f3:6061 (rev 0).
IRQ 14.
Master Capable. Latency=32.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0xd4900000 [0xd4900fff].
Tes
Hi,
na das ist zumindest ein vernünftiges Flash-Layout. Vielleicht kann man den BL (mtd4) aus den FW-updates herauspopeln? Was für eine Type is das?
lG,
Schufti
Der AR525W benutzt Redboot. Die zwei erhaetlichen FW-Updates gibts hier:
http://www.airlink101.com/support/in...cmd=files&id=9
Hier noch etwas mehr Info incl. einem Capture der Bootsequenz
http://wiki.openwrt.org/OpenWrtDocs/...link101/AR525W
Tes
Hi Tes,
danke, den hab ich schon probiert. Läuft, nur leider greift er auf das eth0 zu, welches bei MGB100 nicht belegt ist. Aber das es läuft ist ja ein Hoffnungsschimmer ...
schufti
Hi,
meine Box lebt wieder. Ein neuer Bootloader läuft zumindest soweit, dass ich wieder experimentieren kann. Also ist es nurmehr eine Frage der Hitze, bis ein neues V400c1 Update kommt ;-)
Nachtrag zur Memorymap:
00000010 Linux Kernel
00100010 root fs
003a0010 config
003b0010 filesystem of admin tool
003f0010 System recovery tool
003f8000 MAC-address and branding
003fa000 begin of BL
003fc010 BIOS
schufti
Das mit der Hitze sollte sich erstmal erledigt haben. Aber jetzt spann uns nicht auf die Folter, wie hast du deine Kiste wiederbelebt? Bitte mit allen Details.
Schoener waere ein Bootloader mit dem man einen 2.6.x-Kernel draufbekommt bzw von Platte laden kann. Zumindest träumen darf man...Quote:
Also ist es nurmehr eine Frage der Hitze, bis ein neues V400c1 Update kommt ;-)
Tes
Hi Schufti,
als der Zugang zum ftp Server von RDC noch offen war, konnte man da ja die modifizierten Redboot Sourcen (fürs Eval Bord von RDC) ziehen.
cd /tmp
wget --passive --user=william --pass=william \
ftp://ftp.rdc.com.tw/R8610_BSP_v1_05...ecosV11.tar.gz
Danach folgendes machen, um einen neuen Redboot mit getauschten ethernet Anschlüssen zu bauen:
# become root
cd /opt
tar -xzf /tmp/ecosV11.tar.gz
. /opt/ecos/ecosenv.sh
vi /opt/ecos/ecos-2.0/tools/bin/RDC_redboot_install/include/pkgconf/r8610.h
-> #define UPGRADE_BY_MAC1
cd /opt/ecos/ecos-2.0/tools/bin/RDC_redboot_build
make
=> /opt/ecos/ecos-2.0/tools/bin/RDC_redboot_install/bin/redboot.bin
Ich konnte es bis jetzt leider noch nicht austesten, da ich das Interface noch nicht nachgebaut habe. Sollte aber klappen... Evtl nächste Woche...
laxan
Hi Petgun,
habe ebenfalls erfolgreich den Firmware Upgrade v4 von Pagano geflashed.
Leider bekomme ich die IP über das WEB-Interface nicht geändert und telnet funktioniert ebenfalls nicht.
Ich versuchte daher wieder auf meine CHD2WLANU_R400b7unlock.BIN down zu graden, allerdings ebenfalls ohne Erfolg, jedenfalls mit dem WEB-Interface.
Mit TFTP hat es anscheinend funktionert (ich bekam eine Success-Meldung), nach einem Neustart läuft aber immer noch die V4 hoch :-((
Hast Du da vielleicht noch eine Idee für mich?
Thx in advance
Sil
Hallo,
es geht, man kann den NFS-Kernel-Server mit autobootfs zum laufen bekommen! Ein Kollege hat rausgefunden wie es geht: Man braucht dazu 'nfs-kernel-server-utils_1.0.7-1_i386.ipk' und 'nfs-kernel-server_1.0.7-1_i386.ipk' von http://xwrt.kicks-ass.org/xwrt/kamik...-2.6/packages/ . Vor der Installation den Inhalt von /etc/exports in Sicherheit bringen und dann den 'nfs-server' via ipkg deinstallieren. Nach der Installation der Pakete muss der fuer den Start verantwortliche Teil der /etc/init.d/nfsd noch umgebaut werden. Sollte so aussehen:
Das 'sleep 1' kann man u.U. weglassen. Achtung, die Syntax von /etc/exports hat sich leicht geaendert:Code:
start() {
mkdir -p $NFS_D
touch $NFS_D/rmtab
/sbin/modprobe nfsd
/usr/sbin/portmap
sleep 1
/usr/sbin/rpc.statd
/usr/sbin/rpc.lockd
/usr/sbin/exportfs -r
/usr/sbin/rpc.nfsd
/usr/sbin/rpc.mountd
}
Code:/mnt/hda1/share *(rw,all_squash,insecure,async)
Wenn alles korrekt installiert wurde darf man sich ueber einen deutlich besseren Durchsatz freuen (etwas ueber 4.5MB/sec lesend sind machbar, vorher war bei weniger als 3MB/sec Schluss). Des weiteren sind jetzt Dateien mit mehr als 2GB kein Problem mehr.
Des weiteren ist aufgefallen, dass der vsftpd anscheind nicht ganz ohne Bugs ist, hin und wieder haengt er bei grossen Transfers die Kiste weg. Ich hab ihn durch den pure-ftpd ersetzt. Der laeuft bisher und ist auch schneller, 6MB/sec sind machbar. Nicht vergessen in der /etc/init.d/rcS den Aufruf von vsftpd nach pure-ftpd zu aendern. :)
Alle Werte wurden ueber Kabel gemessen, ueber WLAN ist es leider deutlich langsamer.
Tes
Sicher, dass das Upgrade auf die v4 wirklich funktioniert hat? Ich hab das bisher zweimal gemacht und jedesmal lief der telnetd auf Anhieb.
Woran erkennst du, dass es die v4 ist? Fuer mich sehen im Webinterface beide gleich aus. Nur dass die eine eben einen laufenden telnetd hat und das autobootfs startet. Versuch mal einen Reset auf die Fabrikeinstellungen vor _und_ nach einem weiteren Versuch auf die v4 zu kommen.Quote:
Mit TFTP hat es anscheinend funktionert (ich bekam eine Success-Meldung), nach einem Neustart läuft aber immer noch die V4 hoch :-((
Sil
Tes
Hi Tes,
erstmal vielen Dank für Deine Antwort....
Zu Frage 1: Bin mir langsam etwas unsicher... da ich kein Telnet hinbekomme, sehe ich leider die laufenden Prozesse auch nicht...
Zu Frage 2: Öhem, das Webinterface sieht schon gewaltig anders aus "OpenWRT" eben. Bei der V4 hatte ich ja lediglich die 2 Gestalten im Bett hinter dem Monitor.
Reset auf Werkseinstellung funktioniert ebenfalls nicht.
Hoffe ich habe dem kleinen Spielzeug nicht das Licht ausgeblasen....
Hat jemand vielleicht noch nen anderen Vorschlag?
Viele Grüße
Sil
Hier noch ein paar Infos,
das ist aktuell drauf:
System Information
Firmware OpenWrt Kamikaze - With X-Wrt Extensions r6760
Kernel Linux 2.4.28 #156 Mon Mar 26 21:40:41 PST 2007
MAC 00:00:60:00:00:01
Device unidentified
Board i486
Username root
Web mgt. console Webif2
Version r3058
und beim upgrade kommt folgender Fehler:
Firmware Upgrade
Upgrading firmware, please wait ...
Could not open mtd device: linux
Can't open device for writing!
done.
Und tftp zickt mittlerweile auch rum:
C:\>tftp -i 192.168.123.254 put 20060619_MGB100_400b7_GPL.BIN
Übertragung erfolgreich: 3630423 Bytes in 3 Sekundens, 1210141 Bytes/s
Dieser Vorgang dauerte gestern 173 sec.
@Schufti:
Wie hast Du deine Kiste wieder hinbekommen??
Greets
Sil
Aha... Dann hast du also v4 _und_ das autobootfs auch schon drauf. Da laeuft kein Telnet mehr, da laeuft nur noch SSH. Versuchs mal mit Putty (wenn du Windows benutzt), dann solltest du reinkommen. PW ist 'aaaaa' und IP ist 192.168.2.1. Hier aenderst du die IP nicht mehr uebers Webinterface sondern nur noch ueber die Textkonsole ('vi' sollte man halbwegs beherrschen). Die ganze Konfig findet in /etc/init.d/rcS statt.
Telnet laeuft wenn du nur die v4 benutzt und die kein autobootfs auf der Platte bzw. USB-Stick findet. Einfach per SMB oder FTP einloggen und das autobootfs umbenennen, dann rebooten. Jetzt sollte wieder die v4 laufen.
Hope this helps
Tes
Hi Tes,
nochmal herzlichen Dank für Deine schnelle Hilfe.
Also:
Es ist genau wie Du sagst...
Allerdings komme ich über Samba nicht an die Büchse ran und mittels FTP hänge ich in einem Unterverzeichnis rum und komme nicht nach Root.
Im Webinterface gibt es einen File Editor mit dem ich die autoboot.fs löschen konnte (was ich also gemacht habe). Jetzt wird die Lage aber immer dramatischer.
Nach einem Neustart geht nicht mal mehr ein Ping auf die 192.168.2.1 :-(
Putty ist somit also auch erstmal erledigt....
Werde jetzt mal einen Stick mit der autoboot.fs ranklemmen und schauen was passiert.
Werde mich dann nochmal melden.
Greets
Sil
mmh,
sieht nicht gut aus. Kein Ping...
Nächste Runde gibt dann: Platte raus, an anderen Rechner hängen und dort autoboot.fs wieder draufkopieren....
Sil
Sooooo,
den vorigen Post bitte vergessen.
Tes, es hat alles funktioniert wie Du gesagt hattest.
Bin jetzt wieder auf der V4 ohne autoboot.fs.
Der Haken an der Geschichte war, dass sich die Ip nach dem Booten ohne autoboot.fs auf die 192.168.123.254 gesetzt hat...
Nun habe ich wieder vollen Zugriff über FTP, Telnet und Samba. ;-))
Nochmal meinen Dank an Dich, mir ist zwischendurch das Herz ganz schön in Hose gerutscht.
Jetzt werde ich erstmal tief durchatmen und dann gehe ich mal den NFS-Server an.....
Viele Grüße
Sil
Ich muss mal meine Frage einwerfen.
Wieviel Mhz hat die Cpu jetzt?
Ich hab mehrere Werte gesehn 33,45,133 kreuz und quer, die Wahrheit wäre intressant.
Bei Tes hab ich gelesen das Ftp mit 4,5MB läuft, sollte nicht per SMB 5MB drin sein? Dann müsste Ftp ja auch schneller gehn
FTP geht mit dem pure-ftpd auch schneller, 6MB/sec ueber Kabel sind machbar. Samba ist langsamer, so ca. in der Richtung von NFS wo mit dem Kernel-Server 5MB/sec machbar sind.
Die CPU ist ein RDC R3210 mit anderem Label. Datenblatt gibts hier: http://www.psoc.cn/FileWarehouse/rdc...2_01032005.pdf
Takt liegt bei 133MHz, 16KB L1-Cache. Die CPU meldet sich als Cyrix Cx486SLC, anscheinend hat RDC das Design gekauft, leicht ueberarbeitet (mehr Cache) und integriert. Der PCI-Takt (ja, da ist ein kompletter PCI-Bus drin, an dem haengt das WLAN und der IDE-Controller) liegt bei 33 MHz. Die 45 ist die Zahl der Bogomips die 'cat /proc/cpuinfo' meldet (44.33 hier), hat mit MHz nichts zu tun und ist auch nicht mit anderen Systemen direkt vergleichbar, schon gar nicht wenn die auf MIPS, PowerPC oder ARM basieren. Also bitte nicht die Bogomips eines NSLU-2 oder WL500g mit dem MGB100 vergleichen.
Hoffe geholfen zu haben.
Tes
Du solltest trotzdem wieder zurueck aufs autobootfs wechseln, damit hat man einfach deutlich mehr Moeglichkeiten. telnet geht damit aber nicht, du musst schon SSH nehmen (Fuer Windows gibts 'putty' als Client). Den NFS-Kernel-Server wirst du auch nur mit dem autobootfs zum Laufen bekommen. Ich gehe nur noch auf die v4 zurueck um hin und wieder mal ein Backup des aktuellen Standes zu machen (Einfach eine Kopie von autobootfs anlegen, so schoen einfach sollten Backups immer sein).
Tes
Danke hast mir geholfen :)
Die 45Mhz hatte ich von den alten Cyrixs Prozessoren, da sich dieser so meldet hab ich eben danach gegoogelt.gabs von 33-45Mhz aber ist auch schon sehr sehr alt.
Wasich bis jetzt gelesen habe, kann man auch nicht einfach seine eigene Firmware basteln. Eignetlich schade, aber wenns mit autobootfs auch funktioniert is gut.
Gibt es für Linux einen Treiber, das sich das Teil als USB Storage meldet?
Mein gedanke dabei ist, dass man es im Notfall mal als einfachen IDE/USB Adapter verwenden könnte. Mag sein das es ne idiotische Idee ist, kam mir aber so in den Sinn.
@ laxan, Tes & all
also ein Bootloader, der einen 2.6er Kernel boot ist jetzt schon drin.
Wenn ihr Euch in das zur Verfügung gestellten GPL Paket einen 2.6er Source einpflegt und damit ein upgrade.bin erzeugt, kriegt ihr das problemlos auf die Box und wird auch gestartet.
ABER: glaubt nicht, dass das System dann auch läuft, denn
1) ist der WLAN-Treiber für 2.6 angeblich recht buggy
2) und das ist der Hammer: im Kernelsource sind so viele designspezifische Änderungen versteckt, dass vermutlich einiges nicht recht rund laufen wird, schon gar nicht das original GUI oder der recovery-mode (wie ich leidvoll erfahren mußte).
also, mal schön bescheiden bleiben und hoffen, dass zumindest ein aktueller 2.4er mal läuft. Und wie gesagt, die kernel nfs Transferraten sind unter 2.6.9 am RDC-Demoboard sogar schlechter als unter 2.4.28
Was das Wiederbeleben meiner Box betrifft, so kann ich nur sagen: mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
- Jtag lt. Plan aufbauen.
- redboot bauen (am besten aus linksys Paket, der ist leider beim flashen etwas buggy, daher versuche ich, die Größe möglichst gering zu halten)
- RDC SW klauen und damit redboot flashen
- je nach dem wieviel zerstört wurde:
- original kernel
- original recoverytool
- original BIOS
aus fw-update kopieren und mit redboot laden und flashen- in recovery mode booten und orig FW entsprechend dem verwendeten recoverytool einspielen.
[Achtung: zwischen 4.2&4.3 liegt die MAC-adresse, falls die nichtmehr da ist - kann im redboot kontrolliert werden - muß man sich einen "BL" Block bauen (oder aus einem mtd-dump klauen), wo die MAC wieder (korrekt) mit drin ist. Notwendige Infos zu Adressen sind in meinen Posts]
so, ich hoffe das stellt einmal die Neugierigsten zufrieden. Ist nicht besonders elegant, aber läuft mal.
schufti
P.S.: natürlich könnt ihr auch den redboot drauflassen , irgendwo ins Flash einen Kernel eurer Wahl (mit boot-notwendigen Treibern einkompiliert, keine Module) flashen und dann damit eine root partition auf der hd einbinden und starten ...
redboot Auskenner könnten natürlich auch ide und ext2 einkonfigurieren und direkt von der HD starten ;-)
Oh, mit dem autobootfs geht ne Menge... Bisher ist hier folgendes implementiert:
- DHCP-Client mit default-IP falls er keinen Server findet
- ntpclient zum Stellen der Uhr
- NFS-Kernel-Server (incl. angepasstem Startscript)
- Samba-Server (incl. angepasster Config)
- FTP-Server (pure-ftpd weil stabiler und schneller)
- SSH-Server (update auf aktuelle Version gemacht)
- WWW-Server (im Moment abgeschaltet)
- WLAN-AP mit Bridge zum Ethernet.
- WLAN-Client (automatischer Login in 2 Netze beim Boot) mit Bridge
- Verbesserte Startscripte zum leichteren Wechsel zwischen WLAN-Client und WLAN-AP.
- autobootfs auf 60MB vergroessert (resize2fs)
- RS232 rausgefuehrt (mit Pegelwandler) um an die Konsole ranzukommen.
- Umstellung der MAC von eth1 auf WLAN-MAC+1, wie es der Code im Flash auch macht. Der Code dafuer im autbootfs funktioniert so nicht.
'ipkg list' listet noch eine Menge mehr Moeglichkeiten. Aber irgendwann ist Schluss bei CPU-Leistung und Speicher. Vielleicht noch den IRC-Client... ;)
So wie die Kiste jetzt ist, ist sie schon sehr brauchbar, universelles, transportables Storage mit WLAN und brauchbarer Geschwindigkeit.
Das geht leider nicht, die eingebauten USB-Anschluesse sind Hosts, im Gegensatz zu Firewire ist das nicht umkehrbar. Du kannst da nur weitere USB-Clients anschliessen, keine USB-Hosts.Quote:
Gibt es für Linux einen Treiber, das sich das Teil als USB Storage meldet?
Mein gedanke dabei ist, dass man es im Notfall mal als einfachen IDE/USB Adapter verwenden könnte. Mag sein das es ne idiotische Idee ist, kam mir aber so in den Sinn.
Tes
@ Tes,
werde bestimmt wieder auf autobootfs zurückgehen....
...allein schon wegen NFS.
Momemtan versuche ich noch zu rekonstruiren, wie ich die Kiste verbogen und danach, dank Deiner Hilfe, wieder hinbekommen habe.
Grüße
Sil