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Bekijk de volledige versie : WL-500g Deluxe: Wie Spindown bei ext. USB-HD?



frapu
04-07-2006, 10:03
Hallo,

ich habe den WL-500g Deluxe Router mit aktueller Oleg Firmware. Daran habe ich eine USB-Platte (ICY-BOX IB-351U-B und Samsung SP2514N).

Gibt es eine Möglichkeit auf dem Router ein Spindown für die Platte einszustellen, da diese im Moment dauernd läuft?

britnet
04-07-2006, 10:23
Hallo,

bitte benutze die Hilfefunktion.

Versuch doch auch mal nach HDParm zu suchen.

Es gibt auch ein passendes ipkg-Package.

frapu
04-07-2006, 10:58
Hallo,

das hab ich auch gemacht. Hab habe aber nur was auf den englischen Seiten gefunden und das verstehe ich nicht so richtig. Ich benötige halt ne richtig anleitung wo steht was ich genau brauch und was ich machen muß.

britnet
04-07-2006, 13:00
und das auch noch auf Deutsch?

Wirst du nicht so einfach finden.

Aber vielleicht gibt es ja jemand hier im Forum, der gern eine Anleitung schreiben möchte......!?!?

Baitos
04-07-2006, 13:42
An sowas wär ich auch intresiert. Geht das mit HDPARAM überhupt? Ich hab irgendwo gelesen das das nur bei direkt angeschlossenen IDE Platten funktioniert, eine USB Platte aber mit SCSI befehlen angesprochen wird. Ist das falsch? ICh Blich auch überhaupt nicht durch!
Gibt es vieleicht irgendein (windoof) Tool mit dem man den Platteninternen Spindown Timer bei usb Platten (auch in Noname Geheusen) setzten kann?

Gruss
Baitos

frapu
04-07-2006, 16:27
Also ich hab mir jetzt mal die Anleitung zu ipkg (http://www.macsat.com/macsat/content/view/22/36/) angeschaut. Dort wird so wie ich das verstanden habe die Platte erst kommplett gelöscht und dann ne ext3 und ne swap Partition eingerichtet.
Bei meine Platte ist ext3 schon drauf und ich möchte die Partition nicht unbedingt löschen. Was muß ich da anders machen? Wozu ist die Swap Partition?

Baitos
05-07-2006, 08:57
Hier gibts ein Dos Tool mit dem man den Spindown timer setzen kann

www.uwe-sieber.de/util.html

geht leider nur wenn die platte direkt am ide- Bus des rechners angeschlossen ist und muss dan warscheinlich unter strohm wieder zurück ins gehäuse gesöpselt werden. bei jedem ausschalten oder stomausfall kann man dann mit der gaudi wieder von forn anfangen.

Ist leider auch keine vernünftige Lösung...

Baitos
05-07-2006, 14:57
Gibt es überhaupt jemanden der über das wl500g und hdparm den Spindowntimer einer USB Platte verstellen konnte. Sonst geb ich nämlich gleich auf....

legolas
05-07-2006, 21:45
Nee, über USB geht es leider nicht.

Norbert

britnet
06-07-2006, 08:14
Aber soweit ich weiß geht es mit IBm Platten, denn bei dennen kann man den Wert "fest" einstellen und dieser bleibt dann gespeichert.

Baitos
06-07-2006, 13:38
Hallo,

Es gibt auch ein passendes ipkg-Package.


Dieses Package kann das auch nicht?

Für den Preis von ner IBM Platte kann ich mir geich n Lan Drive oder sowas kaufen. da ist dann gleich der ganze server drin. Die investition wollt ich aber möglichst vermeiden....

Gruß

britnet
06-07-2006, 15:08
Hallo,

vielleicht kann auch das helfen:
http://www.nslu2-linux.org/wiki/FAQ/SpinDownUSBHarddisks

pash
28-09-2006, 18:31
Hm,
für USB2 WDC Platten gibt es unter Windows ein Spind-Downtool von WDC:

http://support.wdc.com/de/download/index.asp?cxml=n&pid=11&swid=17

Es ist möglich eine USB Platte vom BS aus in einen Suspendmodus zu setzen. (Platte 'spined down')

Wenn sozusagen die Kommandos dafür offen sind sollte es kein Problem sein dies auch über Unix zu bewältigen... :D

legolas
28-09-2006, 21:58
Hi allerseits,

bei mir geht jetzt Spin-Down über USB. Zwar nicht mit hdparm dafür aber mit der richtigen Festplatte.

Man muss folgendes tun:

1. Richtige Festplatte kaufen, bei der man in der Firmware den Spin-Down fest einstellen kann (z.B. 2,5" Hitachi-Platten für Laptops ehemals IBM)

2. Mit dem Firmware-Tool "ftool" von Hitachi die Platte mit einem 2,5"-Adapter in einen Desktop-PC mit IDE-Anschluss stecken und mit ftool den Spindown fest einstellen (zu finden unter dem Menüpunkt "Advanced Power Mode"). Die Einstellung zum Spin-Down bleibt dann auch beim Abschalten des Stroms erhalten.

3. Festplatte in das USB-Gehäuse einbauen und wie gewohnt nach belieben partitionieren und formatieren (kann auch schon vorher formatiert sein, ist auch kein Problem)

4. USP-Festplatte an WL-500 hängen

Das Problem mit dem Spin-Down über USB ist, dass die Befehle auf der IDE-Schnittstelle nicht richtig über den USB-Adapter transferiert werden bzw. ganz blockiert werden (schön in den Fehlermeldungen von hdparm zu sehen). Ich kenne da aktuell keine funktionierende Lösung, wo die Befehle korrekt übertragen werden.

Nicht alle Festplatten eignen sich für diese Prozedur. Wichtig ist, dass die Firmware die Änderungen zum Spin-Down resistent nach Power-Off behält. Die meisten Platten verlieren die Einstellung leider wieder. In normalen PCs stört das nicht, da diese Platten jedes mal erneut beim Booten vom Betriebssystem in diesen Zustand versetzt werden. Da wie gesagt die USB-Schnittstelle diesen Befehl aber blockiert, geht leider nix einzustellen. Daher muss die Festplatte die Einstellungen halten können. Alle Festplatten von Hitachi mit APM (Advanced Power Management) sind für die obige Prozedur geeignet. Leider geht es nicht mit den leisen 2,5"-Sammsung Festplatten.

Preislich gesehen sind die Hitachi-Festplatten auch nicht viel teurer. Im Schnitt 10...20 Euro teurer. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, da die Platten auch ein Akustik-Management haben. Damit bekommt man die Platten von Hitachi absolut leise. Das war mir sehr wichtig, da das Teil bei mir im Wohnzimmer steht. Man muss allerding ein wenig Performance-Einbußen hinnehmen. Das stört nicht weiter, da der WL500gP die Platte eh nicht ausreizen kann.

Einen kleinen störenden Effekt muss man aber hinnehmen. Der Spin-Down wirkt sofort. Das heißt, wenn die Platte nicht benutzt wird, schaltet sie sich sofort aus. Es gibt keine Spin-Down-Time. Daher ist diese Variante nur geeignet, wenn nicht all zu oft auf die Platte zugegriffen wird. Anderenfalls kann man aber einen anderen Power-Mode einstellen, bei dem die Festplatte zwar weiterläuft aber die Elektronik sich abschaltet.

Als kleines Trostpfaster kann z.B. die 120 GB 2,5"-Hitachi-Festplatte direkt über den USB-Port betriebn werden ohne ein weiteres Netzteil benutzen zu müssen. Das ist wichtig für die Leute, die den Router zusammen mit der Festplatte per Telnet ausschalten wollen. Wenn man ein externes Netzteil an der USB-Festplatte benutzt, dann kann es passieren, dass rückwärts über die USB-Festplatte der Router mit Strom versorgt wird, obwohl man den Router abgeschaltet hat. Das ist leider ein Design-Fehler im Asus-Router.

Ich hoffe, ich konnte Euch helfen

Norbert

pash
29-09-2006, 19:21
Hmm, bei Western Digital SATA Platen funktioniert das ganze sogar via Jumper Einstellungen:

http://www.wdc.com/de/library/eide/2579-001037.pdf


PM2 Enabled Mode: to enable power-up in standby (power
management 2 or PM2) mode, place a jumper on pins 3–4.
This mode enables controlled spinup by spinup command
in accordance with ATA standard and is mainly for
server/workstation environments operating in multiple-drive
configurations.
Note: The PM2 feature is not available on all WD SATA drives.
Important: PM2 mode requires a compatible BIOS that
supports this feature. If PM2 is enabled and not supported by
BIOS, the drive does not spin up and therefore is not detected by
the system.

Bei IDE habe ich bis jetzt nur das per Jumper gefunden:


Reduced Power Spinup (RPS)™ Mode
Implementation of RPS requires a jumper on the 4-pin jumper
block of a WD 2.5-inch EIDE drive. To configure the drive for
RPS mode, place a jumper shunt on pins B–C as shown in
Figure 5. A 2.54 mm mini jumper shunt (low profile) is required.

Irgendwie muss es doch ne Möglichkeit geben auch die EIDE Platten per Jumper in einen Powersave Mode zu bringen... :eek: