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newbiefan
02-12-2012, 10:19
Ich kämpfe mich soeben mühselig durch ein vernünftiges Setup von meinem neuen RT-N66U Router und wundere mich, dass scheinbar noch kein brauchbares HowTo existiert.
Weiters gibt es auch noch keine Enthusiasten FW, lediglich die von Merlin's Tower auf http://www.lostrealm.ca/tower/node79 und DD-WRT (aber die will ich nicht).
Bei Merlin's Tower gibt es sogar eine Experimental für einen RTN16, scheint von Vorteil zu sein wenn man VPN braucht.

Jedenfalls darf unsere Community in einigen/etlichen Tagen mit einem neuen HowTo rechnen - ich werde für Entware etwas zusammen schreiben.........
Falls jemand weiter gehende Hinweise hat (ausser allgemein bekannte), zahle ich gerne ein Bier in meiner Nähe (bis 100 km Entfernung, Radius Salzburg).

Ach ja, einen Erfahrungsbericht werde ich auch hier ablegen. Schnell ist das Teil, soviel kann ich jetzt schon sagen.....:)

LG
Newbiefan

!gm
02-12-2012, 11:51
top!

Wenn ich endlich auch den RT-N666U habe wird wohl shibbys tomatousb installiert, diesem AsusWRT (auf dem Merlins FW ja basiert) stehe ich eher skeptisch gegenüber. Hab ich zu viel von Fehlern im WebIF gelesen...

Das 5.100er sdk sollte ja den Treiber für das wlan modul mitbringen - Enthusiasten Firmware für den 66U ist also nicht allzu weit entfernt, wie ich glaube.


edit: so die Perle ist da!
kurz als info - ich habe meine Entware Partition vom wl500gp auf den RT-N66U mit tomatoUSB erfolgreich übernommen.
/opt wird bei mir jetzt auf ne 8GB microSD gemountet, dazu musste die fstab angepasst werden, da tomato hier /dev/sd... nutzt.
über


nvram setfile2nvram /etc/fstab
nvram commit

kann die datei dann permanent gespeichert werden. G̶e̶n̶e̶r̶v̶t̶ ̶h̶a̶t̶ ̶m̶i̶c̶h̶ ̶n̶u̶r̶ ̶d̶i̶e̶ ̶T̶a̶t̶s̶a̶c̶h̶e̶,̶ ̶d̶a̶s̶s̶ ̶e̶s̶ ̶n̶e̶b̶e̶n̶ ̶o̶p̶t̶/̶ ̶k̶e̶i̶n̶ ̶z̶w̶e̶i̶t̶e̶s̶ ̶l̶e̶e̶r̶e̶s̶ ̶V̶e̶r̶z̶e̶i̶c̶h̶n̶i̶s̶ ̶f̶ü̶r̶ ̶d̶i̶e̶ ̶D̶a̶t̶e̶n̶ ̶g̶i̶b̶t̶ ̶(̶w̶i̶e̶ ̶w̶i̶r̶ ̶/̶t̶m̶p̶/̶h̶a̶r̶d̶d̶i̶s̶k̶ ̶h̶a̶b̶e̶n̶) gibt es doch /nas man muss aber auf jeden Fall kurz die seine Konfigurationsdateien anpassen

newbiefan
05-12-2012, 11:42
Kann es sein, dass die Shibby Tomatousb FW schon etwas betagt ist?

Naja, jedenfalls gab es von Merlin's Tower im Dezember ein Release. Soweit läuft alles stabil.
Nur die Doku ist etwas schwach......

LG

!gm
05-12-2012, 16:05
Kann es sein, dass die Shibby Tomatousb FW schon etwas betagt ist?


nö, 1.12.

http://tomato.groov.pl/?p=311

newbiefan
05-12-2012, 20:22
nö, 1.12.

http://tomato.groov.pl/?p=311

Ich muss sagen, die Merlin ASUSWRT FW läuft sehr stabil, ich habe noch keine Fehler gefunden.
Vielleicht probiere ich später einmal Tomato, ist aber fast gleich.

Ich habe Probleme mit der micro-SD - bei mir wird die immer nach einer HDD eingebunden (sdb).
Wenn ich einmal keine HDD anschliesse wird die micro-SD dann mit sda eingebunden. Das ist soweit ja kein Problem, nur die Fstab stimmt nicht mehr.........
Da muss ich mir einen Workaround schreiben. Ich will die Partitionen der micro-SD immer auf /opt und /home mounten.
Soweit ich sehe, müsste das über JFFS gehen. Eine Idee habe ich..........

Ach ja, eine 16 GB micro-SD Karte geht problemlos.........

LG

EDIT: Mit udev sollte eine bestimmte Einbindung und mounten möglich sein....

EDIT2: Wow, ASUSWRT ist geil, einfach toll mit dem jffs - da stehen 8MB direkt für Configs und Startfiles zur Verfügung.
Ich habe jetzt 10GB für /opt und 6GB für /home. Zuerst installiere ich einmal Optware und danach Entware, da doch etliche Configs anders laufen.....

!gm
05-12-2012, 22:33
du kannst deine Partitionen doch labeln und in der fstab den mountpoint am label bestimmen, dann spielt es keine Rolle, ob sdb/sda/sdz


echo "LABEL=optware /opt ext3 defaults 1 1" >> /etc/fstab

edit: Ich hab den Hinweis bei meinen Recherchen zu tomato gefunden - ähm warum haben wir das eigentlich nicht schon immer so gemacht? war e2label damals unter oleg nicht verfügbar?

!gm
06-12-2012, 01:35
EDIT2: Wow, ASUSWRT ist geil, einfach toll mit dem jffs - da stehen 8MB direkt für Configs und Startfiles zur Verfügung.

9371

:cool::cool::cool::cool::cool:

aber eh egal, wir haben ja die microSD - die paar Millisekunden, die das langsamer ist (naja lighty oder samba könnten noch etwas getunt werden)

newbiefan
06-12-2012, 19:08
du kannst deine Partitionen doch labeln und in der fstab den mountpoint am label bestimmen, dann spielt es keine Rolle, ob sdb/sda/sdz


echo "LABEL=optware /opt ext3 defaults 1 1" >> /etc/fstab

edit: Ich hab den Hinweis bei meinen Recherchen zu tomato gefunden - ähm warum haben wir das eigentlich nicht schon immer so gemacht? war e2label damals unter oleg nicht verfügbar?


Merci, ob Du's glaubst oder nicht....das habe ich nicht gewusst - also many thanks für deinen goldenen Hinweis!
Werde ich gleich morgen umsetzen und die Installation abschliessen (schreiben erst am WE).
Füttert man Google mit "mount by label" kommt alles was man braucht..........da nenn' ich mich LinuxTinkerer und weiss nicht mal "mount by label" - LOL
Man, you made my day.......

P.S.: Ich vermute dass bei einem Wl500gP ein "mount by label" nie versucht wurde - sollte es gehen, ist es ein klarer Vorteil. Vielleicht hat jemand eine alte Installation......

EDIT: Ich glaube ein HowTo macht erst Sinn, wenn die Enthusiasten FW verfügbar ist
HowTo's gibt es hier:
Tomatousb: http://tomatousb.org/tut:how-to-set-up-nas-optware-etc-for-total-noobs
AsusWrt (Merlin): https://github.com/RMerl/asuswrt-merlin/wiki
Downloads gibt es hier:
Tomatousb: http://tomato.groov.pl/download/K26RT-N/build5x-104-EN/
AsusWrt: http://www.lostrealm.ca/tower/node/79

newbiefan
09-12-2012, 12:23
Zuerst hatt ich eine 16 GB Micro-SD Karte in den RTN66U eingebaut. Leider muss man dazu das Garantiesiegel beschädigen, was vermutlich den Verlust der Garantie bedeutet.
Die Schrauben befinden sich unter den Gummifüßchen. Man kann diese leicht entfernen, sie sind nur mit einem doppelseitigen Klebeband befestigt. Ich habe die Gummi einfach mit einem sehr kleinen Schraubenzieher heraus gehebelt.Dann braucht man einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher, um die 4 Schrauben zu entfernen. Soweit ging alles ganz einfach........
Nun muss man den Deckel entfernen: Dabei stößt man auf erhebliche Schwierigkeiten, denn der obere Deckel ist mit mehreren Einrast-Schnappverschlüssen versehen. Ich habe vorsichtig versucht, den oberen Deckel vom Gehäuse mit sanfter Gewalt abzuheben. Daran scheiterte ich kläglich - nachdem ich mir im Internet Rat geholt hatte und mehrfach auf eine etwas größere Kraftanstrengung verwiesen wurde, zog ich einfach die Teile mit nicht unerheblicher Kraft auseinander.
Daraufhin löste sich der Deckel freiwillig mit einem Kracher und einem abgebrochenen Schnappverschluss vom Gehäuse - der abgebrochene Schnappverschluss hat keine Relevanz, denn es sind ohnehin zu viele und auch 4 Schrauben halten den Deckel immer noch eisern am Gehäuse fest.

Nun installierte ich zuerst die Merlin-Firmware (noch keine Enthusiasten FW), welche problemlos, einfach und schnell installiert war. Ein wesentlicher Vorteil von Merlin's FW ist, dass das Router-Webinterface genau gleich wie die FW von Asus aussieht und lediglich um einige Punkte erweitert wurde. Die Optware Installation war einfach und schnell erledigt, im wesentlichen nutzt ja Asus auch die Optware-Funktion um den Download-Manager zu installieren. Das von der Merlin FW verwendete Repo ist das Oleg-Repo auf Nslug2 (siehe alle HowTo's). Als grossen Vorteil empfand ich auch die relativ gut bekannte Funktion von verschiedenen Startfiles. Sobald das JFFS im Webinterface frei geschaltet wurde, stehen nach einem Reboot zahlreiche wohl bekannte Scripts zur Verfügung. Diese liegen unter /jffs/scripts - die Namen sind sogar selbsterklärend - services-start, services-stop, wan-start, firewall-start, nat-start, init-start, pre-mount, post-mount. Unter /jffs/configs können folgende Userconfigs eingetragen werden: dnsmasq.conf, vsftpd.conf, pptpd.conf, dhcp6s.conf, hosts (for /etc/hosts), smb.conf, minidlna.conf, profile (shell profile, only profile.add supported), upnp (for miniupnpd), radvd.conf und fstab. Unbedingt zu beachten ist natürlich, dass zum Zeitpunkt des Mountens durch die Fstab der Mountpoint existieren muss! Also einfach in der init.start den Mountpoint anlegen, dann funktioniert auch die Fstab. Der Rest ist Standard - einfach gut und altbewährt, sogar alle HowTo's funktionieren noch.
Lediglich über eine (gelegentlich) nicht funktionierende Fstab bin ich gestolpert, denn die Einbindung der Micro-SD Karte erfolgt immer nach den beiden USB-Ports. Wenn also eine HDD angesteckt ist, erscheint die Micro-SD als /dev/sdb und ohne HDD als /dev/sda.
Nun aber da hat der Hinweis von !gm geholfen, denn ein "mount by label" war mir vorerst nicht bekannt und als "alter Hase" liest man leider auch viel zu wenig die Dokumentation - man weiss ja schon fast alles......lol

Die Merlin FW lief etliche Tage im Access-Point-Modus mit internem Samba, FTP und einer kompletten Wengi Installation einwandfrei ohne jeden Fehler.

Natürlich wollte ich endlich auch einmal die vielbesagte Tomatousb auf dem neuen Router ausprobieren - es wurde ja auch Zeit - schliesslich habe ich in meinem ganzen Routerleben schon Openwrt, DDWRT, x-wrt, Packetprotector, Freewrt, Freetz (mit Fritzbox) und natürlich Oleg, Koppel, EnthusiastenFW ausprobiert, nur Tomatousb hatte ich niemals probiert. Schliesslich bin ich bei Oleg bzw Enthusiasten FW hängen geblieben - aus einem einfachen Grund: das Webinterface war wie bei der Originalfirmware von Asus im Aussehen und Funktion aufgebaut.

Nun aber zur Tomatousb:
Die FW habe ich einfach über tftp geflasht, das funktionierte nach einem gescheiterten Webinterface-Flash sofort. Dazu einfach wie in "Alle HowTo's" gelistet, Firmware flash mit tftp vorgehen.
Anschliessend gemäss dem Tomatousb HowTo zur Installation der Optware vorgehen. Die FW wurde von Shibby adaptiert und von hier geladen http://tomato.groov.pl/download/K26RT-N/build5x-104-EN/Asus%20RT-N66u%2064k/
Die FW greift auf das Repository von DDWRT auf Nslug2 zu, läuft ebenfalls sehr stabil und hinterlässt einen sehr ausgereiften Eindruck - ich würde sagen, ich bin schwer beeindruckt!
Einziger, kleiner Nachteil: es gibt nur einen init-start und shutdown File - das stellt jedoch keinen wirklichen Beinbruch dar. Ja und vielleicht finde ich noch brauchbare Hinweise im "WeltWeitenWarten", diese werden natürlich ebenfalls gepostet.
Schliesslich habe ich noch nicht alles gelesen.

Falls die Enthusiaten FW bald kommen sollte, teste ich natürlich ebenfalls sofort......

Geschwindigkeitstests mit dem RTN66U habe ich vorerst keine durchgeführt und sind auch nicht geplant.

Summary:
Vorerst kann ich mich nicht entscheiden, welche FW besser ist - ich würde sagen: absolut gleichwertig!

EDIT: MerlinFW: natürlich müssen die Scripts und Configs angelegt werden (wie bei Wengi) und mit den Ausführungsrechten versehen werden.

!gm
09-12-2012, 21:25
Einziger, kleiner Nachteil: es gibt nur einen init-start und shutdown File - das stellt jedoch keinen wirklichen Beinbruch dar.
Nein, falsch. Es gibt ebenfalls Scripte für WAN Up und Firewall sowie wenn die Automount Funktion aktiviert ist, zusätzlich noch Scripte die nach dem Mounten bzw. vor dem Unmounten laufen. Alle können über das Webinterface bearbeitet werden; gespeichert werden sie im NVRAM und nicht im JFFS.

Das mit dem Sticker hat mich auch etwas geärgert (und ja auch mit ist ein son Verschluss abgebrochen) aber die Gewährleistung gilt in der EU ja trotzdem noch. Zudem glaube ich auch, dass Asus relativ kulant reagieren wird, wenn wirklich was mit dem Router sein sollte, obwohl er einmal offen war. Denn kein Mensch versteht wirklich, warum die den Port nicht nach Außen geführt haben. Da ist ein großer Marketing-Effekt verloren gegangen. Sogar der normale User hätte da ja auch ne MicroSD mit Bildern oder Videos im NTFS- Fat32 Dateisystem einsetzen und den Content entsprechend sharen können. Wir Poweruser lassen da lieber noch eigene Software laufen. :cool:

Bei mir ist das 3.6.5er Samba aus dem Entware Repository (samba36-server_3.6.5-2_entware.ipk (http://code.google.com/p/wl500g-repo/source/browse/ipkg/openwrt/samba36-server_3.6.5-2_entware.ipk)) rund 2 MB/s im Up- und Download schneller, als das in Shibbys TomatoUSB integrierte 3.0.37er Samba - ich empfehle daher die neuere Version und selbst eine smb.conf anzulegen.

edit: Boah ich hasse diese ^ Oberlehrer-Postings... Aber auch ich lerne dazu: Im Init-Script den Mountpoint manuell anzulegen ist genial.

newbiefan
09-12-2012, 21:57
Nein, falsch. Es gibt ebenfalls Scripte für WAN Up und Firewall
.

Habe ich auch gesehen bzw. übersehen....Firwall und WAN-UP sind ja im selben Bild....
Die .autorun Funktion ist auch eine gute Idee sobald angesteckt wird.....
Und warum Asus den Zugang zur Micro-SD nur mit zerlegtem Gerät haben will, ist wirklich ein Rätsel - dennoch ist es eine tolle Sache. Die Karten sind billig, selbst wenn man eine etwas teure (schnelle) Micro-SD einsetzt, kommt man mit ein paar Euro aus. Und Platz hat man dann genug - jetzt habe ich 10GB auf /opt und 6GB auf /nas gemountet, das erscheint mir (vorerst) sinnvoller. Ach ja und eine 512MB Swap Partition habe ich auf der 1 TB Platte angelegt. Damit der Swap nur selten beschrieben/gebraucht wird, habe ich vorerst die swappiness auf 30 gesetzt.
Bin schon gespannt, wann die Enthusiasten FW kommt, bzw. fertig ist.
LG

EDIT:swappiness man pages unbedingt lesen!!!

!gm
09-12-2012, 22:11
selbst wenn man eine etwas teure (schnelle) Micro-SD einsetzt...
warum auch was langsameres als Class 10 SDHC nutzen? meine 8GB haben so 10 Euro gekostet

interessant wäre, ob UHS-I noch schneller wäre... meine Anfrage lief damals ja so ziemlich ins Leere: http://www.hardwareluxx.de/community/f248/router-rt-n66u-und-rt-n76u-vaporware-853441.html#post18070751



Achso noch ein Nachtrag - swap nutze ich derzeit gar nicht. Hatte immer genug Speicher für meine Anwendungen (gibt hier ja nur einen, max. zwei Samba User); aber irgendwann morgen werde ich mal was unraren, dann schau ich mal weiter

newbiefan
10-12-2012, 19:08
Im Init-Script den Mountpoint manuell anzulegen....

Habe ich erst jetzt gesehen und weiss nicht wie es gemeint ist......
Eigentlich habe ich mich auf dein Posting bezogen:


G̶e̶n̶e̶r̶v̶t̶ ̶h̶a̶t̶ ̶m̶i̶c̶h̶ ̶n̶u̶r̶ ̶d̶i̶e̶ ̶T̶a̶t̶s̶a̶c̶h̶e̶,̶ ̶d̶a̶s̶s̶ ̶e̶s̶ ̶n̶e̶b̶e̶n̶ ̶o̶p̶t̶/̶ ̶k̶e̶i̶n̶ ̶z̶w̶e̶i̶t̶e̶s̶ ̶l̶e̶e̶r̶e̶s̶ ̶V̶e̶r̶z̶e̶i̶c̶h̶n̶i̶s̶ ̶f̶ü̶r̶ ̶d̶i̶e̶ ̶D̶a̶t̶e̶n̶ ̶g̶i̶b̶t̶ ̶(̶w̶i̶e̶ ̶w̶i̶r̶ ̶/̶t̶m̶p̶/̶h̶a̶r̶d̶d̶i̶s̶k̶ ̶h̶a̶b̶e̶n̶) gibt es doch /nas

deshalb habe ich meinen Initscript und die fstab wie folgt festgelegt:

sleep 2

mkdir -p /tmp/mnt/data
mkdir -p /tmp/harddisk

sleep 5
#########################
#
swapon -a
mount -a

#echo 30 > /proc/sys/vm/swappiness
#

sleep 2
/opt/etc/init.d/rc start

Und die fstab:


#device Mountpoint Fstype Options Dump Pass#
LABEL=swap none swap sw 0 0
LABEL=data /tmp/mnt/data ext3 rw,noatime 1 1
LABEL=opt /opt ext3 rw,noatime 1 1
LABEL=harddisk /tmp/harddisk ext3 rw,noatime 1 1

So kann ich auch z.Bspl. unter /tmp/home auch Userverzeichnisse mounten.

LG

EDIT: Die Init geändert, da altes Post fehlerhaft war - der Prüfungscheck funktionierte nicht mehr, da die Laufwerke mittel Label gemounted werden. Bei Gelegenheit wird die Prüfroutine umgeschrieben.

!gm
11-12-2012, 00:44
deshalb habe ich meinen Initscript und die fstab wie folgt festgelegt:

sleep 2

mkdir -p /tmp/mnt/data
mkdir -p /tmp/harddisk



ja so meint ich das - genial!

bin ich ja selbst nicht drauf gekommen

akbor
27-10-2013, 18:17
Hallo Leute,

ich weiß nicht, ob hier noch jemand mitließt, ich hatte selber in der letzten Zeit sehr wenig Zeit fürs Forum und wenn ich die Anzahl der Posts so sehe ist nicht gerade Highlife hier...:(

Ich bin nun auch im Besitz eines RT-N66U. Hatte zur Wahl einen RT-AC66U für 120,- EUR, oder einen RT-N66U für 80,- und habe für mich beschlossen, dass mir ein noch nicht vollständig verabschiedeter 802.11ac, für den ich leider auch keine einzige Netzwerkkarte besitze (obwohl die hier (http://geizhals.de/intel-dual-band-wireless-ac-7260-bluetooth-mimo-dual-band-pcie-half-mini-card-7260-hmwwb-a967731.html) könnte ich sogar versuchen, in mein Notebook einzubauen) keine 40,- EUR (mehr)wert ist.

Nun, ich bin erst einmal bei Merlin-Mod (http://www.lostrealm.ca/tower/node/79) 3.0.0.4.374.33 gelandet und diese FW bietet auf den ersten Blick alles, was man sich so wünscht. Entware ist dank dem integrierten Script (https://github.com/RMerl/asuswrt-merlin/wiki/Entware) (entware-setup.sh) im nu eingerichtet.

Das eigentliche Problem hatte ich mit der internen microSD-Karte. Irgendwie hielt ich es von Anfang an für eine super Idee, eine microSD einzubauen und Entware auf diese microSD zu installieren, welche -wie Ihr schon geschrieben habt- defaultmäßig unter /tmp/mnt/sda1 gemountet wird. Ich habe der microSD ein Label vergeben (mit tune2fs -L <label> /dev/sda1), dabei habe ich per Zufall festgestellt, dass die gelabelte Partition per automount (wenn fstab leer ist) automatisch unter /tmp/mnt/<label> gemountet wird. Das heißt, wenn man die Partition als "sda1" labelt, dann wird sie immer unter /tmp/mnt/sda1 gemountet, auch wenn das Device bei angesteckter USB-Platte /dev/sdb1 heißt.

Dann habe ich versucht, meine ext3-formatierte Platte vom RT-N16 umzustecken und für diverse Dienste (Samba, NFS, FTP) im Webinterface freizugeben. Dabei habe ich ein blaues Wunder erlebt. Es ging nicht, das Webinterface sperrte sich mit der Fehlermeldung, dass entweder IP, oder Port geändert würde und man sich neu verbinden solle. Aus dem Zustand kommt man nur durch einen Reboot wieder raus. Irgendwie kollidiert die USB-Platte mit der Entware-Partition. Wenn ich die microSD unmounte, dann kann ich alle Dienste einrichten.

Danach habe ich angefangen zu nachzudenken, ob ich die Entware-Partition unbedingt auf der microSD haben muss und ich bin zum Schluss gekommen, dass sie auch auf der HDD-USB ganz gut aufgehoben wäre, ganz wie früher. Es wird so sogar einfacher sein, in der Zukunft auf einen RT-AC66U umzusteigen, weil dieser gar keinen microSD-Kartenslot hat.

Was meint Ihr denn so dazu?

Gruß

Robert

!gm
28-10-2013, 14:15
Also meine microSD war so ca. 7 Minuten nachdem der Router kam drin und kommt auch nur wieder raus, wenn ich zu nem moderneren Router der auch nen microSD slot hat wechsle.
Ich sehe die Entwicklung bei mir eher so, dass die HDD langfristig nem dezidiertem NAS weichen wird (wegen der Performance). Der Router soll aber weiterhin noch die downloads managen und so andere lustige Sachen machen vlt. etwas homeautomation oder so... (ryzhov_al hat sogar java für entware compiliert :D) Aktuell ist meine opt Partition auf der microSD zu 5% augelastet das sind so 340MB die man schon nicht mehr im Router selbst unterbringen kann. Klar könnte man auch immer nen USB-Stick nehmen, mir gefällt das aber optisch nicht so wirklich ach naja egal...

Naja 802.11ac wird Anfang 2014 vollständig verabschiedet sein. Das wird auch die Version sein mit der Broadcom jetzt fährt, denn es sind schon zu viele Geräte auf dem Markt wie ich glaube. Vlt. geht noch etwas mehr Throughput naja wers braucht...

Leg dir doch mal ne fstab an wie wir hier schon diskutiert haben, dann klappt das auch alles mit dem Mounten. Ach ja und ich habe MerlinWRT nie ausprobiert da ich mit Tomato immer noch sehr sehr zufrieden bin; glaube aber dass das ein sehr ordentliches Projekt ist.

akbor
31-10-2013, 18:28
Leg dir doch mal ne fstab an

Ja, das wollte ich mal am Wochenende angehen. Kann mir jemand sagen, ob es /usr/local/ noch gibt? Wo lege ich .files an? Wie sieht es mit speichern (falshfs) aus? Oder liegt das alles jetzt auf der JFFS-Partition?

P.S./EDIT: ach ja, wollte noch fragen, ob jemand schon mal einfach eine externe NTFS-Platte mit nur einer Partition als "Datengrab" ausprobiert hat? Gar kein Swap mehr und die Opt-Partition auf der internen microSD. Wenn so eine Konstellation geht, das würde dann die interne microSD richtig sinnvoll machen.

!gm
01-11-2013, 00:29
wenn du bei MerlinWrt bleiben willst, würde ich mal im Smallnetbuilder Forum nachfragen. Ich brauche kein Swap - achja und dann wegen NTFS hat shibby mal was getestet: :cool:


http://www.youtube.com/watch?v=VVJTDxwWvwo

akbor
01-11-2013, 07:51
Mann...:) auf diesen Video erkennt man ja gar nichts :cool: 1,07 Mb/s Schreiben, 4,23 Mb/s Lesen, oder was? Verrate mir doch mal bitte, wo du .files gespeichert hast. Ich denke, bei Tomato und Merlin ist die FS-Struktur gleich, weil Merlin auf Stock-FW basiert und Asus von Tomato abgekupfert hat :)

Gruß

Robert

newbiefan
01-11-2013, 07:55
Ja, das wollte ich mal am Wochenende angehen. Kann mir jemand sagen, ob es /usr/local/ noch gibt? Wo lege ich .files an? Wie sieht es mit speichern (falshfs) aus? Oder liegt das alles jetzt auf der JFFS-Partition?

P.S./EDIT: ach ja, wollte noch fragen, ob jemand schon mal einfach eine externe NTFS-Platte mit nur einer Partition als "Datengrab" ausprobiert hat? Gar kein Swap mehr und die Opt-Partition auf der internen microSD. Wenn so eine Konstellation geht, das würde dann die interne microSD richtig sinnvoll machen.

Hallo Robert, freut mich wieder einmal etwas zu hören.

Wegen der custom config files: ist ganz einfach - jffs enablen, formatieren (nur einmal alles im Webif) und schreiben. Hier das HowTo (https://github.com/RMerl/asuswrt-merlin/wiki) dazu, siehe usage (custom config files).
Bei mir laüft auch die Merlin im AP Mode, denn mein Gateway/Modem wurde nun ein Netgear DGND3700V2 (DualCore) - da kommt meine 16Mbit Leitung doch etwas besser als mit der Fritzbox und das Routen geht auch etwas schneller.
Tomato von Shibby habe ich etwas länger im Einsatz gehabt, das weitgehend gleiche Original-Webif von Merlin gefällt mir etwas besser - Stabilität ist bei beiden FW's gleich gut.
Die MicroSD kommt nie mehr raus, ausser nach einem wear out - wie gm! werde ich nur mehr Router mit eingebautem Reader kaufen. Ein Umstieg und/oder Reserve der SD ist ja sowieso kein Problem, dd macht's möglich.
Auf der MicroSD wurde Entware installiert. Samba usw. läuft noch auf dem RTN16 - die vollständige Migration werde ich bei Gelegenheit=viel Zeit durchführen. Lediglich für ein Backup auf 1 TB HDD schlate ich Merlin's Samba kurz im Webif ein. Danach nehme ich die Platte aus Sicherheitgründen wieder weg, da am RTN16 ohnehin eine 640GB Platte hängt. Diese etwas umständliche Art habe ich meiner gestorbenen QNAP zu verdanken, werde jetzt einmal eine Synology kaufen - die Betriebsdauer (Lebensdauer) der QNAP war mir zu gering, das Teil wurde lediglich einmal pro Woche über Nacht eingeschaltet, ist aber nach ein paar Jahren gestorben.

So und nun noch ein paar Daten:


helmut@OptiPlex-GX520:~$ ssh admin@192.168.178.18
admin@192.168.178.18's password:


ASUSWRT RT-N66U_3.0.0.4 Wed Jul 24 06:22:47 UTC 2013
admin@RadGat:/tmp/home/root# df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
rootfs 25M 25M 0 100% /
/dev/root 25M 25M 0 100% /
tmpfs 118M 2.2M 115M 2% /tmp
devfs 118M 0 118M 0% /dev
/dev/mtdblock4 5.4M 396K 5.0M 8% /jffs
/dev/sda1 9.4G 274M 8.7G 3% /tmp/opt
/dev/sda2 5.3G 1.2G 3.8G 24% /tmp/home
admin@RadGat:/tmp/home/root# free
total used free shared buffers
Mem: 239844 60656 179188 0 5720
-/+ buffers: 54936 184908
Swap: 0 0 0
admin@RadGat:/tmp/home/root# uname -a
Linux RadGat.heli.lan 2.6.22.19 #1 Wed Jul 24 02:24:55 EDT 2013 mips GNU/Linux
admin@RadGat:/tmp/home/root#
admin@RadGat:/tmp/home/root# mount
rootfs on / type rootfs (rw)
/dev/mtdblock2 on / type squashfs (ro)
proc on /proc type proc (rw)
tmpfs on /tmp type tmpfs (rw)
devfs on /dev type tmpfs (rw,noatime)
sysfs on /sys type sysfs (rw)
devpts on /dev/pts type devpts (rw)
/dev/mtdblock4 on /jffs type jffs2 (rw,noatime)
usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
/dev/sda1 on /tmp/opt type ext3 (rw,noatime,data=ordered)
/dev/sda2 on /tmp/home type ext3 (rw,noatime,data=ordered)
admin@RadGat:/tmp/home/root#


Ja und noch die /jffs


admin@RadGat:/tmp/home/root# ls -a /jffs/scripts
. firewall-start openvpn-event services-start wan-start
.. init-start post-mount services-stop
dhcpc-event nat-start pre-mount unmount
admin@RadGat:/tmp/home/root# ls -a /jffs/configs
. .. fstab
admin@RadGat:/tmp/home/root#


Tja und in den Weihnachtsfeiertagen möchte ich wieder ein paar HowTo's bringen, vielleicht belebt das etwas das Forum........
LG
Helmut

akbor
01-11-2013, 08:46
Hallo Helmut,

freut mich ebenfalls! :) Ich dachte, es ist wieder mal an der Zeit, etwas aktuelles auszuprobieren. Und der Anfang ist -wie immer- schwer.

Aber dank dir ist der Groschen umgefallen, die neue customisierte fstab liegt einfach auf der JFFS. Ich hätte natürlich selber drauf kommen können, während ich auf Github die Doku angeschaut habe, aber anscheinend werde ich langsam alt und auch etwas blind. Danke! :D

Leute, ich kann euch definitiv sagen, dass z.B. RT-AC66U keinen microSD-Slot mehr hat. Ich weiß es genau, weil ich einen auseinandergebaut habe, um die Karte einzubauen und dann das... Übrigens auch das hätte ich schon im voraus herausfinden können, wenn ich etwas aufmerkamer die Infos im Netz gelesen hätte. :D Was ich damit sagen will, eventuell kommt ein neuerer Router mit SD-Slot, aber vielleicht auch nicht. Bei einem RT-AC66U wäre dann entweder ein kleiner USB-Stick nötig, oder wieder mal eine Opt-Partition auf der HDD.

Auch gut zu wissen, dass keine Swap-Partition mehr nötig ist. Auf meinem RT-N16 läuft eine Swap aus historischen Gründen, aber wenn ich die Belegung so anschaue, sind nur 144kB ausgelagert und zwar egal, was alles läuft.

Ich wollte jetzt alles vom RT-N16 auf den RT-N66U migrieren. Werde bei Merlin bleiben. Entware und die wichtigen Pakete habe ich schon am letzten WE installiert. Jetzt geht es nur um den Feinschliff und darum wie die Partitionen auf der externen HDD ausschauen. Eine einzige NTFS-Partition hätte für mich den meisten Charme, weil man die Platte dann jede Zeit abstecken kann und ohne großartige Vorbereitung woanders (an jedem x-beliebigen PC) zwecks Datenaustausch anstecken kann. Für einen dedizierten NAS bin ich immer noch nicht bereit. Bei mir läuft alles auf dem Router und das reicht mir im Moment noch.

Gruß

Robert

newbiefan
01-11-2013, 10:16
Ich dachte, es ist wieder mal an der Zeit, etwas aktuelles auszuprobieren. Und der Anfang ist -wie immer- schwer.


Stimmt, deshalb noch ein Hinweis, der eigentlich von gm! kommt. Nimmt man in der fstab die Labels der Laufwerke/Partitionen, werden diese immer gleich gemounted, unabhängig ob sda, sdb usw.
Lediglich die Mountpoints müssen vorher angelegt sein (werden).

Deshalb sieht meine Grundconfig so aus:


admin@RadGat:/tmp/home/root# cat /jffs/scripts/init-start
#!/bin/sh
mkdir -p /tmp/mnt/data
mkdir -p /tmp/home
mkdir -p /tmp/opt
sleep 1
ln -s /tmp/opt /opt

admin@RadGat:/tmp/home/root# cat /jffs/configs/fstab
#device Mountpoint Fstype Options Dump Pass#
#LABEL=swap none swap sw 0 0
LABEL=data /tmp/mnt/data ext3 rw,noatime 1 1
LABEL=optware /tmp/opt ext3 rw,noatime 1 1
LABEL=home /tmp/home ext3 rw,noatime 1 1

admin@RadGat:/tmp/home/root#


Der Mount by Label war notwendig, weil die interne SD nach dem USB-Speicher eingebunden wird, mit HDD war die SD Partition plötzlich sdb anstatt sda - die ganze Config stimmte nicht mehr.
Jetzt ist es egal was am USB-Port angesteckt wird - opt und home stimmen immer. Man sollte sogar prüfen, ob das in Wengis HowTo geändert werden kann.

LG
Helmut

Nachtrag: Wie gesagt, ein Asus ohne SD-Slot kommt mir vorerst nicht ins Haus - die Vorteile sind einfach überwältigend. Selbst ein mögliches wear out wegen z. Bspl. syslog auf /opt/var/log ist mir egal, eine microSD kostet etwas mehr als eine Wurstsemmel........dafür geht aber die HDD wirklich schlafen.....oder Plattenwechsel bei absolut gleicher Config ohne Kopien von der /opt auf alle HDD's, oder gar eine HDD mit NTFS usw...

akbor
01-11-2013, 13:18
Helmut, wozu brauchst du den Platz unter /tmp/home?

!gm
01-11-2013, 14:04
Ich speicher nichts im JFFS. Die Scripte sind über tomatos WebIF editierbar und werden folglich im nvram gespeichert. (wie übrigends auch meine fstab (http://wl500g.info/showthread.php?30645-RT-N66U-Entware-Optware&p=256786#post256786))

Platzprobleme hab ich nicht:

Total / Free NVRAM 64.00 KB / 36.16 KB (56.49%)

:D wegen dem Video verarscht du mich doch jetzt aber, robert!? Es zeigt, dass das Paragon-NTFS modul eine höhere Leitung bietet, als das ntfs-3g modul.
Mach das doch so mit deinem NTFS Datengrab und /opt nur auf der microSD.

Ich fand den Einstieg damals mit dem Wl500gP und Oleg bedeutend schwieriger - man musste ja auch viel mehr machen.
trotzdem viel Spaß :)
!gm

newbiefan
01-11-2013, 16:36
Helmut, wozu brauchst du den Platz unter /tmp/home?

Im Samba HowTo (http://code.google.com/p/wl500g-repo/wiki/HowTo_Samba) von Entware habe ich die Begründung geschrieben - dadurch bekommt bei mir jeder User ein eigenes Homedirectory von 1 GB, könnte natürlich auch größer sein. Naja und Samba kann man (oder sollte man) mit Passwörter betreiben, obwohl die NSA & Co. wahrscheinlich überall herum schnüffeln - zumindest habe ich meine Homeserver vorerst teilweise vom Netz genommen. Es gibt zwar nichts zu verstecken, aber es muss ja nicht jeder meine Arbeiten/Gewohnheiten usw. kennen. So gesehen hätte ich niemals gedacht, dass sich die Menschheit selber in die Steinzeit katapultiert - Schnüffelwahn allerorten....Es lebe der Freifunk und Tor!

Letztendlich dient der Platz unter /home als Platz für User. Im Samba howto habe ich sogar einen Script dazu gemacht, um User schnell und einfach hinzu fügen zu können.

LG
Helmut

Nachtrag: Robert, wenn du coreutils, perl usw. installieren willst, wird das zum Gang nach Canossa - ich habe deshalb zwei fast gleiche Scripts gemacht. Schreibe ich demnächst in die Scriptsammlung.
Vorab hier zum Listing:


#!/bin/sh
#showpack, written by newbiefan at wl500g.info
option=$1
pack=/tmp/packages.txt
#curl http://code.google.com/p/wl500g-repo/source/browse/ipkg/openwrt/Packages | grep "Package:" | cut --delimiter=: -f2 | cut --delimiter="<" -f1 | grep $1 > $pack
opkg list | cut --delimiter=" " -f1 | grep $1 > $pack

i=0

while read line
do
echo $line
let i=i+1
done < $pack

echo
echo
echo "* So far found $i packages, containing $option *"
echo "************************************************"


oder gleich zur Installation, fast gleicher Script:


#!/bin/sh
#getpack, written by newbiefan at wl500g.info
option=$1
pack=/tmp/packages.txt
#curl http://code.google.com/p/wl500g-repo/source/browse/ipkg/openwrt/Packages | grep "Package:" | cut --delimiter=: -f2 | cut --delimiter="<" -f1 | grep $1 > $pack
opkg list | cut --delimiter=" " -f1 | grep $1 > $pack

i=0

while read line
do
echo ; echo "##### Installing $line #####"
opkg install $line
let i=i+1
# sleep 1
done < $pack

echo
echo
echo "* So far $i packages installed where $option is included *"
echo "************************************************** ****"


Beide Scripts habe ich im root Verzeichnis und werden nur bei Bedarf aufgerufen:


./showpack coreutils

newbiefan
02-11-2013, 08:24
Ich fand den Einstieg damals mit dem Wl500gP und Oleg bedeutend schwieriger - man musste ja auch viel mehr machen.
!gm

Stimmt schon, aber es gab HowTo's (Macsat, Wengi usw.) - nun muss man sich halt die Infos zusammen suchen, das ist speziell für einen Anfänger nicht easy.
LG
Helmut

Nachtrag: !gm .....wegen homeautomation oder so...
Nun, bei mir werkelt für alle möglichen Versuche ein Raspberry, sogar direkt am TV mit XBMC und unglaublichen Addons, obwohl mein TV Hbb und Lan/Wlan hat (ushare vom RTN16). Bei z.Bspl. Reichelt gibt's den kleinsten PC der Welt für 35,- Euronen, Gehäuse ca. für 5,-. Ein USB Hub mit Spannungsversorgung speist auch meinen Raspberry.
Da läuft ein vollständiges Debian drauf, HDMI, VGA, Sound, 2xUSB, Netzwerkanschluss und Erweiterungsport schaffen ungeahnte Möglichkeiten. Es gibt sogar Relaiskarten mit zusätzlichen I/O (siehe Reichelt).
Darüber hinaus explodiert die Anzahl der Projekte, es gibt sogar schon eine eigene Zeitung. Ich habe mir z.Bspl. die Raspberry Cam besorgt, die werde ich die nächsten Tage probieren.

akbor
03-11-2013, 17:41
Also,

habe alles auf den RT-N66U mirgriert... newbiefan, !gm, Danke für die Hilfe. Habe die letzten 2 Jahre mehr oder weniger nach dem Prinzip "never touch a running router" gelebt und bin völlig aus der Übung :D !gm, dich verarschen, das ist wirklich das letzte, was ich will. Auf dem Video war wirklich nichts zu sehen... bis ich auf die Vollbilddarstellung gegangen bin :D Asche auf mein Haupt.

Habe noch was entdeckt: eine NTFS-Platte wird bei mir als /dev/sdb... gemountet. Eine ext3-Platte als /dev/sda...

Hdparm behauptet, man könnte von der ext3-Platte mit ~20 MB/s lesen.


admin@wlanrouter:/tmp/home/root# hdparm -tT /dev/sda3

/dev/sda3:
Timing cached reads: 228 MB in 2.00 seconds = 113.87 MB/sec
Timing buffered disk reads: 66 MB in 3.28 seconds = 20.12 MB/sec
admin@wlanrouter:/tmp/home/root#

Ich habe vorerst meine ext3-Platte dran gelassen. Die Swappartition und die alte Opt- liegen auf der platte brach. Wobei, die alte Opt- ist gemountet, da kann ich die Sachen spicken, wie sie mal früher waren. Irgendwann mal steige ich auf nur eine NTFS-Partition um und eventuell auf die anderen NTFS-Treiber, und auf die Samba aus Entware (bin jetzt vorerst wieder bei 'built-in').

Gruß

Robert

newbiefan
03-11-2013, 19:24
Hdparm behauptet, man könnte von der ext3-Platte mit ~20 MB/s lesen.


admin@wlanrouter:/tmp/home/root# hdparm -tT /dev/sda3

/dev/sda3:
Timing cached reads: 228 MB in 2.00 seconds = 113.87 MB/sec
Timing buffered disk reads: 66 MB in 3.28 seconds = 20.12 MB/sec
admin@wlanrouter:/tmp/home/root#


Robert, woher der Unterschied kommt, kann ich nicht sagen:

admin@RadGat:/tmp/home/root# hdparm -tT /dev/sdb2

/dev/sdb2:
Timing cached reads: 270 MB in 2.01 seconds = 134.40 MB/sec
Timing buffered disk reads: 80 MB in 3.05 seconds = 26.25 MB/sec
admin@RadGat:/tmp/home/root#

Vielleich laufen weniger Prozesse.....komisch jedenfalls.....

LG
Helmut

akbor
03-11-2013, 20:23
ja, könnte sein, habe jetzt die Messung wiederholt, das Ergebnis liegt bei 25,54MB/s. Am Router ist jetzt im Moment kein einziger Client (außer dem, von dem ich jetzt tippe - ist ein Android-Tab) angemeldet. Am Router selbst läuft aber PyLoad, da tröpfelt was mit ~50kB/s rein und ich will es nicht abwürgen. Das, was hdparm meldet, ist sowieso ein Phatasiewert, die Realität über Samba sieht nochmal ganz anders aus. Aber man kann schön vergleichen.

Gruß

Robert

!gm
03-11-2013, 22:12
na dann poste ich auch mal meine hdparm Ausgabe


root@unknown:/tmp/home/root# hdparm -tT /dev/sda3

/dev/sda3:
Timing cached reads: 270 MB in 2.00 seconds = 134.74 MB/sec
Timing buffered disk reads: 80 MB in 3.06 seconds = 26.15 MB/sec


@newbie der Rasberry Pi ist mir zu sehr gehyped :p und ich finde, dass er für einfache Relaissachen viel zu potent wäre

akbor
05-11-2013, 20:22
:(
Naja.. ich war jetzt 2 Tage auf einer Dienstreise in NL und in der Zeit hat sich mein neuer RT-N66U mit der Merlin FW leider in die Ecke gestellt. Wenn das jetzt so öfters passiert, dann muss ich auf den RT-N16 zurück. OK, der hat sich hin und wieder auch aufgehängt, aber tendenziell so einmal im Monat.

Gruß

Robert

newbiefan
06-11-2013, 16:03
:(
Naja.. ich war jetzt 2 Tage auf einer Dienstreise in NL und in der Zeit hat sich mein neuer RT-N66U mit der Merlin FW leider in die Ecke gestellt. Wenn das jetzt so öfters passiert, dann muss ich auf den RT-N16 zurück. OK, der hat sich hin und wieder auch aufgehängt, aber tendenziell so einmal im Monat.


Komisch, meiner rennt wie ein alter VW, er läuft und läuft....
Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass der Befehl uptime bei mir nicht funktioniert.
deshalb die Umwege (Ein Tag = 86400 Sekunden, de3r erste Wert die Einschaltdauer, der zweite Wert die Idle Time)


admin@RadGat:/tmp/home/root# uptime
uptime: couldn't get boot time: No such file or directory
admin@RadGat:/tmp/home/root# cat /proc/uptime
457183.22 456946.54
admin@RadGat:/tmp/home/root#

also etwas mehr als 5 Tage, 7 Stunden
LG

akbor
06-11-2013, 19:12
bei mir geht uptime...


admin@wlanrouter:/tmp/home/root# uptime
20:03:16 up 23:17, load average: 0.42, 0.16, 0.05

ich habe am Mo. Morgen, bevor ich weggefahren bin, den Router neugestartet, weil ich das Web-IF von pyLoad im WAN freigeben wollte. Abends wolte ich mich von außerhalb einloggen - ging nicht, timeout und meine Frau hat sich beschwert, dass WLAN nicht ging. Hat sich also noch am gleichen Tag ins Eck gestellt. Vielleicht hat pyLoad das irgendwie provoziert... Nun ist das Ding seit 23h 17m up und läuft.

Gruß

Robert

!gm
06-11-2013, 21:33
root@unknown:/tmp/home/root# uptime
22:31:58 up 13 days, 5:29, load average: 0.14, 0.03, 0.01


vlt liegts an merlin? ^vor 13 Tagen hab ich das letzte Firmwareupdate gemacht, pyload sollte eigentlich keine Fehler produzieren

newbiefan
07-11-2013, 18:36
bei mir geht uptime...

admin@wlanrouter:/tmp/home/root# uptime
20:03:16 up 23:17, load average: 0.42, 0.16, 0.05


Ich dachte mir schon, dass "coreutils uptime" einen Fehler hat, deshalb:


admin@RadGat:/tmp/home/root# opkg remove coreutils-uptime
Removing package coreutils-uptime from root...
admin@RadGat:/tmp/home/root# uptime
19:29:56 up 6 days, 9:33, load average: 0.00, 0.02, 0.00
admin@RadGat:/tmp/home/root#

Jetzt funzt es wieder...
LG Helmut

ryzhov_al
08-11-2013, 07:01
Hi, Helmut!
Ich dachte mir schon, dass "coreutils uptime" einen Fehler hat, deshalb:


admin@RadGat:/tmp/home/root# opkg remove coreutils-uptime
Removing package coreutils-uptime from root...
admin@RadGat:/tmp/home/root# uptime
19:29:56 up 6 days, 9:33, load average: 0.00, 0.02, 0.00
admin@RadGat:/tmp/home/root#

Jetzt funzt es wieder...
LG Helmut
Yep, it's not working. We'll remove coreutils-uptime because it relies on absent /var/run/utmp.

newbiefan
08-11-2013, 19:25
Hi, Helmut!
Yep, it's not working. We'll remove coreutils-uptime because it relies on absent /var/run/utmp.

Hi Alexander,
soon I'll have time to test & write again...

It's not a big deal when something does'nt work proper.

Helmut

bimmler
26-11-2013, 16:02
Hallo. Ich habe hier im Forum inn diesem Thread http://wl500g.info/showthread.php?21826-How-To-pyload-installieren&p=264072#post264072 eine Frage gestellt und bin auf diesen hier verwiesen worden um mich ein bisl einzulesen. Jedoch bleibens bei mir alles bömische Dörfer.

Hab n ASUS RT N66U mit Shibbys TomatoUSB. Daran ist ne externe Platte im ext3 Format.

Was ich will: Unbedingt Pyload auf dem Router installieren, wenns dann noch geht (oder ich es auf die Reihe krieg) dieses bessere schnellere Samba darauf und vielleicht die Möglichkeit AFP als server drauf zubekommen.

Ich weiss das ich Optware und Entware brauche (keien ahnung was das genau ist), installieren muss. Jedoch bin ich ein TOTALNOOB darin. Ich weis das ich zu allererst mit Putty v ia SSH anfangen muss. So, das wars. Aber wie? Sonst weiss ich absolut nix und auch nicht wie ich was machen muss.

Wäre jemand so nett, mir wirklich genau zuerklären was ich wie machen muss. Es war schon ein Wunder das ich Tomato flashen konnte;)

Bin schon echt frustriert weil ich mich seit 3 TAgen durchs www les und ich nur noch mehr Kopfschmerzen bekomme. Ich hab zwar zwei Linuxsatreceiver, das wars aber schon mit meinen Linuxkenntnissen.....

Bitte echt um hilfe....ach ja......mein englisch ist beschissen....

!gm
26-11-2013, 17:32
easy :)

Putty starten, auf SSH wechseln, die IP eingeben, verbinden. Dann öffnet sich das Fenster wo du nach username und password gefragt wirst.

Optware war damals für nslug entwickelt worden und ist ein Paketmanager. Die Pakete werden aus einem Repository im Internet installiert. Im Grunde legst du auf deiner HDD eine leere Partition oder einen leeren Ordner auf deiner bestehenden ext3-partition an, die/der dann nach /opt gemountet wird, wohin dann die Software installiert wird.

Entware ist die Weiterentwicklung von Optware. Die Pakete werden mit einer moderneren Toolchain und für den neueren Kernel kompiliert, mach dir aber um die Unterschiede keinen Kopf und nutz den moderneren Paketmanager.

hier sind die ersten Schritte:
http://code.google.com/p/wl500g-repo/wiki/Using

statt mc

installierst du dann eben pyload:


opkg install pyload

über

pyload --help
pyload -s

siehst du dir dann die Hilfe an und führst die setup-routine aus
an Englisch wirst du dich früher oder später gewöhnen müssen. :p

zu AFP hab ich hier im openwrt-wiki was gefunden: http://wiki.openwrt.org/timemachine das kann ich jetzt aber gerade nicht nachspielen - hab keinen mac, das HFS+ modul ist bestimmt von shibby mitcompiliert worden und sollte in der module.tgz liegen, dazu sollten wir aber später noch nen eigenen Thread machen

gruß !gm

bimmler
26-11-2013, 18:45
Wow, endlich mal was handfestes. Erst mal danke!

Dann zu meinen Englischkentnissen.....es geht ja.... nur mein Schulenglisch ist leider schon sehr lange her und wenn dann diese umfangreichen Linuxseiten mit dem ganzen Fachbegriffen kommen geh ich komplett in die Knie ;)

So. Vorab ein paar Fragen für heut nacht:

Total / Free Memory 249.74 MB / 231.42 MB (92.67%)
Total / Free NVRAM 64.00 KB / 37.15 KB (58.04%)

Reicht das aus um ohne SD Karte auszukommen?
Dann das alles was du in den Codefeldern geschrieben hast. Kann/muss ich das so kopieren und in Putty reinkopieren?

Und wie genau mounte ich nach /opt?
Meine HDD wurde ja automatisch richtig gemountet. Da musst ich nix machen:)

Ach ja, und wo find ich jetzt die Sotware die auf dem Rouet kommt. Unter deinem Link dann bei Downloads das Paket??

!gm
27-11-2013, 00:24
Die SD Karte ist ein zusätzlicher Speicher und dient dazu dass der Router weiterhin die Programme ausführen kann, die du unter /opt hast wenn die HDD nicht angeschlossen ist oder schlafen soll.

Ja, alles was hier in Code Feldern steht ist soweit nicht anders vermerkt für die shell.

Wenn du Entware eingerichtet hast (http://code.google.com/p/wl500g-repo/wiki/Using) kannst du dir über


opkg list

verfügbare software anzeigen lassen.

Londo
07-01-2014, 11:24
du kannst deine Partitionen doch labeln und in der fstab den mountpoint am label bestimmen, dann spielt es keine Rolle, ob sdb/sda/sdz


echo "LABEL=optware /opt ext3 defaults 1 1" >> /etc/fstab

edit: Ich hab den Hinweis bei meinen Recherchen zu tomato gefunden - ähm warum haben wir das eigentlich nicht schon immer so gemacht? war e2label damals unter oleg nicht verfügbar?

Hallo zusammen,

Ich habe auch den n66u mit merlin wrt und hatte bereits optware und pyload auf einer microsd installiert - bei einstecken einer usb festplatte wurden aber die pfade durcheinandergebracht - laut siesem thema hier ja keine seltenheit.

Nun habe ich alles frisch formatiert und der router steht nackt mit der merlin wrt und eingesetzter microsd auf der ich opt und ent plus pyload installieren möchte (das werde ich auch hinbekommen, sofern die richtig gemountet wird)

Nun meine frage: wenn ich oben das zitat einfach abschreibe, wäre ich dann fertig? Jffs und ssh sind aktiviert, sonst bisher noch nichts gemacht...sorry, den rest bis pyload bekomme ich erstmal hin, aber mounten und startskripts sind für mich leider böhmische dörfer, ein kleiner Input wäre nett :)

!gm
08-01-2014, 06:44
vorher musst du die partitionen mit e2label natürlich entsprechend labeln, sonst passiert nichts :cool:

am Besten lässt du die Festplatte kurz weg und machst dann ein df -h

dann mit dem Pfad

e2label /dev/sd... optware

das Ganze kannst du dann auch mit den/der Partitione(n) deiner Festplatte machen

edit: wieso willst du optware und entware installieren und wieso pyload extra? (oder hab ich mich verlesen)
pyload gibts im entware repository mit nem naaaaaaizen start-stop-script (http://code.google.com/p/wl500g-repo/source/browse/trunk/packages/pyload/S51pyload) by me

Londo
08-01-2014, 14:34
vorher musst du die partitionen mit e2label natürlich entsprechend labeln, sonst passiert nichts :cool:

am Besten lässt du die Festplatte kurz weg und machst dann ein df -h

dann mit dem Pfad

e2label /dev/sd... optware

das Ganze kannst du dann auch mit den/der Partitione(n) deiner Festplatte machen

edit: wieso willst du optware und entware installieren und wieso pyload extra? (oder hab ich mich verlesen)
pyload gibts im entware repository mit nem naaaaaaizen start-stop-script (http://code.google.com/p/wl500g-repo/source/browse/trunk/packages/pyload/S51pyload) by me

Super, vielen dank - klingt für mich verständlich, werde ich am Wochenende mal versuchen :) Muss ich das vor oder nach dem Installieren/Deinstallieren des Downloadmanagers zur Installation von optware machen?

E2label /dev/sda/optware wäre dann beispielsweise eine Möglichkeit, oder? Und danach e2label /dev/sdb/ für die Platte?

Wie wechselt man eigentlich? Doch nicht per cd sda oder cd sdb....

Ja - Mit Pyload installieren meinte ich natürlich die Installation aus dem Repository...:)

!gm
08-01-2014, 22:39
mit den zwei Punkten meinte ich exakt zwei Zeichen.

also e2label[leerzeichen]/dev/sd..[leerzeichen]Label

wie was, wie man wechselt? Die Zeile in der fstab steuert, dass die als optware gelabelte partition unter /opt eingebunden wird also


cd /opt
cd /