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tobitobsen
22-09-2008, 13:17
Moin Moin!

gibt es für den Router ein Programm um einen Device-Server aufzusetzen?
Sowas wie auf dem Silex SX-20002U ( http://www.tecchannel.de/netzwerk/lan/578932/index2.html )?

Wäre auf jeden Fall sehr genial für Mp3-Player, Digicams und Co. ;)

Hat jemand eine Idee, wie man das umsetzen kann?

mfg
Tobias

tobitobsen
26-09-2008, 15:18
keine ideen?

legolas
26-09-2008, 17:40
Hi,

die FritzBox mit der aktuellsten Firmware kann das jetzt auch. Musst mal ins IP-Forum schauen, vielleicht gibt es da Details dazu.

Einige Geräte die sich IP-Device-Server nennen sind eigentlich keine Protokollkonverter, sondern bieten nur dienste an, bei denen USB-Devices wie Drucker, Speichermedien o.ä. genutzt werden. Eine vollwertige Übertragung einer USB-Schnittstelle an einen anderen Ort via Ethernet stellt das aber nicht dar.

Die FritzBox kann dies zumindest mit einem speziellen Treiber für Windows.

Ist die Frage, was Du damit machen möchtest. Du schreibst was von MP3-Player und Digicams. Was stellt Du Dir denn so vor? Beide Geräte sind ja im Prinzip einfache Speichermedien, die sich z.B. über Samba am Router sharen lassen. Wenn Du die Geräte auch noch bedienen willst wird es aber schwieriger werden.

Zumindest gibt es Software für serielle Schnittstellen die an entlegene Orte weitergereichet werden können. Man müsste dann den Datenstrom von seriell uaf USB "umschreiben". So zumindest meine naive Vorstellung. Ob das geht, weiss ich nicht.

Norbert

tobitobsen
26-09-2008, 18:20
Ich dachte dabei z.B an meinen iPod.
Wenn ich den am router anstecken könnte und dann den USB übers w-lan auf meinen Laptop wieterleiten könnte, dann könnte ich den iPod über iTunes ganz locker verwalten - ohne nan kabel am laptop zu haben.
ok, wäre wohl relativ langsam, dafür wäre der iPod 'frisch geladen' und mit aller musik direkt neben dem schlüsselbrett ;)


Die FritzBox kann dies zumindest mit einem speziellen Treiber für Windows.
das klingt nach einer 1:1 umsetzung von dem silex-gerät. da ist das auch so.

dann gäbs da noch multifunktionsgeräte (drucker/scanner), die selber nicht lan/w-lan fähig sind. sane funktioniert ja immer noch nicht richtig ... und schon gar nicht mit combo-geräten.

manche programme sind einfach besser zu verwenden, wenn man die z.b. die cam an nem virtuellen USB hat. gleiches beispiel von oben, nur mit ner digicam und picasa. viel weniger geklicke ...

oder den palm anschließen und 'vergessen'. durch den virtuellen USB muss man das gerät nicht holen um noch schnell irgend einen kram zu syncronisieren ...

legolas
26-09-2008, 20:59
Hi,

zumindest Drucker werden ja ganz gut auch vom Router unterstützt. Ich verwende selber einen Brother Multifunktionsgrät DCP 560CN (Drucker, Scanner, Kopierer) mit Netzwerkanschluss der über eine WLHDD ins WLAN kommt. Das funktioniert sehr gut und recht zuverlässig. Das Scannen ist auch kein Problem, da es von Hause aus über Netzwerk läuft. Der Ziel-PC muss dann den entsprechenden Treiber installiert haben.

Im Internet gibt es auch einige Anleitungen zum automatischen Abgleich von MP3-Playern, sofern sie sich über USB als Speichermedium mounten lassen. Entsprechende Scripte realisieren dann die automatischen Updates.

Bei Digicams kann man das ähnlich machen, nur das die Updates in die andere Richtung laufen. Das sollte auch gehen. Der Brother hat auch PictureBridge und shared die Files auf der Camera via FTP. Das ist auch ganz nett.

Im Grunde genommen braucht man dazu eigentlich den USB-Anschluss nicht weiterlzuleiten, da alles über Filesharing läuft. Wenn dann noch der Automounter benutzt wird, entfällt auch noch das lästige mounten und unmounten.

Norbert

tobitobsen
26-09-2008, 22:02
Im Internet gibt es auch einige Anleitungen zum automatischen Abgleich von MP3-Playern, sofern sie sich über USB als Speichermedium mounten lassen. Entsprechende Scripte realisieren dann die automatischen Updates.

Bei Digicams kann man das ähnlich machen, nur das die Updates in die andere Richtung laufen.

klar, das script dazu gibts ja im englischen teil des forums ... hab ich ne ganze weile ausprobiert.
nur geht es eben für einige geräte nicht.

wenn ich den iPod an den router klemme, wird der nicht mal geladen. da muss erst nen kunstgriff her ...
syncronisieren kann ich den player dann trotzdem nicht.
mit dem USB-Device-server könnte ich dann einfach iTunes anstellen und es geht, als sei der iPod direkt am PC.

mit deinem drucker hast du dann ja richtig glück ;)

der bequemlichkeitsfaktor ist schon extrem hoch, aber ich würd eben gern auf das zusatzgerät verzichten ^^

legolas
28-09-2008, 22:37
Hi,

so schön und gut die Geräte von Apple sind, sind sie doch alle propritär. Sie halten sich einfach nicht an die gängigsten Normen. Wenn schon USB dran ist, dann sollten sie auch wie ein USB-Stick benutzbar sein.

Genau das ist der Grund, warum ich Apple nicht mag. Nicht dass sie nicht gute Geräte machen. Die sind schon richtig gut. Das blöde ist nur, dass sie die Interoperabilität stören, um die Kunden an sich zu binden.

Genau aus dem Grund hab ich mir den Sansa von Sandisk gekauft. Den kann ich wie einen USB-Stick verwenden, mit SD-Cards beliebig Speicher aufrüsten und mit Winamp oder Linux-Scripten synchronisieren.

Norbert

tobitobsen
29-09-2008, 05:33
Tja, so sieht das aus ... ;)

Im englischen forum gibt es das ganze als "USB to Serial" -> Ethernet
--> http://wl500g.info/showthread.php?t=4535

Leider bin ich in sachen noch etwas "blond".
Ich müsste ja nur den USB2Serial-Teil weglassen. Wenn ich nur wüsste was alles dazu gehört ...
ist

mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0
chmod 666 /dev/ttyUSB0
ist das noch USB2Serial?

Welche der vielen kernel-module muss ich mit insmod wirklich installieren?

Und wie sprech ist das ganze dann mit windows an?

tobitobsen
03-10-2008, 12:14
keiner ? ;)

legolas
03-10-2008, 23:13
Hi,

die Idee die hinter ser2net steckt ist die, dass eine serielle Schnittstelle an ein Terminal gebunden wird und damit über das Netzwerk exportierbar ist. Du steckst also ein serielles Device an eine serielle Schnittstelle und kannst per Terminal darauf zugreifen. Dieses Terminal wird wiederum als Schnittstelle im Netz über einen bestimmten Port zur Verfügung gestellt. Auf der Gegenseite wird eine Verbindung genau zu diesem Port hergestellt (Terminalsitzung) und die Daten an einen virtuellen seriellen Port weitergeleitet. Unter Windows gibt es dafür ein spezielles Programm:

HW Virtual Serial Port (http://www.hw-group.com/products/hw_vsp/hw_vsp2_de.html)

In dem verlinkten Artikel wird ein USB-Seriell-Adapter verwendet, der die serielle Schnittstelle zur Verfügung stellt. Es wird also nicht der USB-Datenverkehr als solches zu einem anderen PC weitergeleitet.

Es ist also nicht die Lösung, die Du suchst.

Hier sind auch einige nützliche Infos zu ser2net:

http://www.nwlab.net/tutorials/ser2net/konsolenserver-linux.html

Norbert

tobitobsen
04-10-2008, 06:34
schade - schade.

auf den seiten von AVM bin ich auch nicht schlauer geworden. die haben das zwar, aber irgendwie in ihre firmware eingegossen.. zumindest find ich da kein einzelnes 'addon' o.ä.

da werd ich mir wohl doch das extragerät holen

legolas
04-10-2008, 22:23
Hi,

man müsste usbip in den Router integriert bekommen. Schau mal hier, das müsste das richtige sein:

http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/UseUsbIpOnTheNSLU2

Vieleicht könnte das jemand mal kompilieren. Ich weiss nur nicht, ob man das gegen den 2.4er Kernal kompilieren kann.

Im Ip-phone-forum wurde auch mal die Implementierung von AVM geprüft:

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=158308

Sieht leider ganz danach aus, dass das closed Code ist.

Norbert

thE_29
06-10-2008, 15:15
So, mal den ganzen Tag gespielt und die Sourcen für 2.4 kompiliert!

Es geht nur wenn ich ein paar Dinge auskommentiere...

Und die daraus resultierenden .o Files werden nicht geladen, bzw. produzieren einen segmentation fault!

Dh, mit usbip sieht es für uns schlecht aus, weil der Erfinder es ja nicht für brauchbar hält sein projekt für 2.4 zu erstellen :(

legolas
07-10-2008, 20:01
Hi thE_29,

vielen Dank für Deinen Versuch. Auf der Projekt Homepage stand auch was, dass das nur ab 2.6 funktioniert. Ich weiss nicht genau was die da benötigen.

Mir ist auch noch nicht so klar, wie das usbip funktioniert. Im Grunde genommen könnte man ja so was ähnliches machen wie mit ser2net. Problem ist nur, dass nicht nur ASCII-Daten übertragen werden, sondern auch noch Verwaltungsinformationen zu USB. Das geht mit reinen seriellen Daten viel leichter. Man müsste den gesamten USB-Datenstrom kapseln können und über einen Port verschicken.

Ich habe mir auch mal meine FritzBox angesehen und konnte kein spezielles Modul finden, dass auf den Remote-USB verweist. In dem IP-Phone-Forum wird sehr kontrovers darüber diskutiert, ob AVM den Code nicht offenlegen muss, da gegen den Kernel gelinkt wird. Eventuell wird der Code dann ja noch veröffentlicht.

Norbert

thE_29
08-10-2008, 08:46
Naja, es würde in 2.4 auch funktionieren und es ist einfach Ignoranz von dem Entwickler es nur in 2.6 zu entwickeln.

Da es noch immer viele Linux Distros geben die auch auf 2.4 basieren. Nur ist anscheinend in 2.6 das USB programmieren einfacher, wodurch er es mit 2.6 macht.
Und so einfach wird das ganze nicht sein, wenn man schon ein kernel Modul bauen muss. Schätz mal das ist auf einer ziemlich niedrigen Schicht...

tobitobsen
08-10-2008, 22:12
naja, wenns so dicht am core läuft, muss AVM seins ja vielleicht doch offen legen. dann wären wir schon einen schritt weiter :P

thE_29
09-10-2008, 09:31
Wer oder was ist dieses AVM oder meinst du damit deren Produkt + deren Sourcen?

tobitobsen
10-10-2008, 13:57
AVM ist der hersteller der FritzBox ...
und für die kisten gibt es genau so einen device server. leider ist nicht ganz klar, in wie weit deren lösung open source ist. Comunity und hersteller streiten sich da zur zeit etwas. direktes links auf den kernel usw ...

aber wenn die nun den code veröffentlichen könnte das doch für uns hilfreich sein...

das meinte ich ;)