WLAN-Fan
25-01-2008, 17:56
Hallo,
ist es unter der Oleg-FW möglich einen "Union-Mount / Union-FS" zu machen?
Quelle: www.linuxmagazin.de/heft_abo/ausgaben/2006/03/wurzelimport/(offset)/4+union-mount&hl=de&ct=clnk&cd=12&gl=de&lr=lang_de
Durchscheinende Dateien
Abhilfe schafft ein transluzentes Dateisystem. Es erreicht außerdem, dass gegebenüber einer einfachen Installation [7] nicht für jeden Diskless-Client ein eigenes Wurzelverzeichnis bereitgestellt werden muss. Obwohl das transluzente Dateisystem Union-FS [8] in Gentoo noch maskiert, also nicht ohne weiteres installierbar ist, reicht seine Stabilität für den vorliegenden Zweck bereits aus. Der Administrator kann deshalb die Maskierung unbesorgt aufheben und die aktuelle Version mit »ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge unionfs« aufspielen.
Union-FS erlaubt es, das vom Server exportierte Wurzelverzeichnis zunächst unverändert und schreibgeschützt zu übernehmen. Es wird dann zusammen mit einem beschreibbaren Dateisystem zu einem Union-Mount vereinigt. Änderungen landen in dem beschreibbaren Zweig der Vereinigung.
Damit Gentoos Portage-System bei späteren Upgrades des Clients reibungslos funktioniert, weist der Admin den Kernel über seine Parameter (Listing 3) dazu an, statt »init« das Shellskript »stateless.sh« (Listing 4) zu starten. Es sorgt für die notwendigen Overlay-Mounts für »/etc« und »/var« (Abbildung 2). Das darunter liegende Read-Write-Dateisystem benutzt das RAM-Disk-Dateisystem Temp-FS. Das passiert vor dem Gentoo-Startvorgang und wird auch außerhalb des Systems, im Bootloader konfiguriert.
Gruß.
ist es unter der Oleg-FW möglich einen "Union-Mount / Union-FS" zu machen?
Quelle: www.linuxmagazin.de/heft_abo/ausgaben/2006/03/wurzelimport/(offset)/4+union-mount&hl=de&ct=clnk&cd=12&gl=de&lr=lang_de
Durchscheinende Dateien
Abhilfe schafft ein transluzentes Dateisystem. Es erreicht außerdem, dass gegebenüber einer einfachen Installation [7] nicht für jeden Diskless-Client ein eigenes Wurzelverzeichnis bereitgestellt werden muss. Obwohl das transluzente Dateisystem Union-FS [8] in Gentoo noch maskiert, also nicht ohne weiteres installierbar ist, reicht seine Stabilität für den vorliegenden Zweck bereits aus. Der Administrator kann deshalb die Maskierung unbesorgt aufheben und die aktuelle Version mit »ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge unionfs« aufspielen.
Union-FS erlaubt es, das vom Server exportierte Wurzelverzeichnis zunächst unverändert und schreibgeschützt zu übernehmen. Es wird dann zusammen mit einem beschreibbaren Dateisystem zu einem Union-Mount vereinigt. Änderungen landen in dem beschreibbaren Zweig der Vereinigung.
Damit Gentoos Portage-System bei späteren Upgrades des Clients reibungslos funktioniert, weist der Admin den Kernel über seine Parameter (Listing 3) dazu an, statt »init« das Shellskript »stateless.sh« (Listing 4) zu starten. Es sorgt für die notwendigen Overlay-Mounts für »/etc« und »/var« (Abbildung 2). Das darunter liegende Read-Write-Dateisystem benutzt das RAM-Disk-Dateisystem Temp-FS. Das passiert vor dem Gentoo-Startvorgang und wird auch außerhalb des Systems, im Bootloader konfiguriert.
Gruß.