Bekijk de volledige versie : "Dateiverschnitt" WL-HDD
Hallo,
ich habe seit längerem ein ASUS WL-HDD mit der alternativen Frimware von OLEG hier als M3-Server (Twonky) am laufen. Auch einige andere Dateien liegen für andere Nutzer in meinem Netzwerk auf der Festplatte. Jetzt habe ich (zufällig) festgestellt, dass selbst kleinste Dateien immer! 2MB auf der Festplatte belegen. Das macht natürlich bei vielen kleinen Dateien einen deutlichen "Verschnitt" des kostbaren Festplattenplatzes. Jetzt habe ich die Platte nochmal ausgebaut und in meinem Rechner mit PartitionMagic explizit mit ext3 formatiert und es hat sich nichts geändert. Die Eigenschaften des über Samba eingebundenen Netzwerklaufwerk zeigen mir auch NTFS als Dateisystem an.
Wie kann ich diesen Verschnitt verweiden?
Hi,
wie hast Du denn den Verschnitt berechnet oder abgelesen? Normal ist das bei ext3 nicht. Je nach Blockgröße können es schon 4 bis 16kB sein. Samba sollte eigentlich auch nicht dran Schuld sein.
Norbert
Die echte Groesse die Datei oder Verzeichniss auf der Festplatte belegt kannst Du mit 'du' sehen
Hallo,
also den "Verschnitt" abgelesen habe ich über die Eigenschaften einer nur wenige Bytes großen txt-Datei auf dem über Samba als Netzlaufwerk eingebundenen WL-HDD. Aber so richtig traue ich dem auch nicht, da er bei den Eigenschaften des Laufwerkes ja auch NTFS behauptet. Andererseits deuten auch die Angaben über den noch freien Speicherplatz darauf hin, dass da möglicherweise etwas nicht stimmt. Bei meiner 80GB-Platte sagt mir Windows, dass bereits knapp 4 GB belegt sein, obwohl die Platte noch leer ist. Bei jeder kleinen Datei wird die "Größe auf dem Datenträger" mit "2,00 MB (2.097.152 Bytes)" angegeben.
Wie lasse ich mir die reale Größe einer Datei anzeigen ("du Test.txt" ergibt die Fehlermeldung, dass die Datei nicht existiert, obwohl ich sie in meine Freigabe $share kopiert habe)?
Jörg
Hi,
log Dich mal per Telnet in den Router ein und gib mal
df -k
ein.
Dann erhälst Du sowas hier:
[admin@WT-2 root]$ df -k
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/root 3008 3008 0 100% /
/dev/discs/disc0/part2 988244 26036 912008 3% /opt
/dev/discs/disc0/part3 37428528 6127084 29400152 17% /tmp/harddisk
[admin@WT-2 root]$
Wenn Du Dateien einem Verzeichnis zufügst, dann beobachte mal die Zahlen unter Used. Die Angaben sind alle in kB.
Wenn Du die Oleg-Firmware drauf hast, kannst Du auch unter SystemSetup->SystemCommand den Befehl eingeben.
Ich denkemal, da sollten andere Daten rauskommen. Unter Windows würde ich den Angaben nicht trauen, obwohl sie eigentlich halbwegs richtig sind.
Norbert
Hallo,
mit "df -k" gehts. Ich bekomme die Ausgabe:
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/root 3008 3008 0 100% /
/dev/discs/disc0/part1 72824840 201 68917231 0% /tmp/harddisk
... und die 201kB benutzt kommt sehr genau hin. Also sollte ich mich nicht verrückt machen lassen. Und jetzt, wo ich weiß, wie ich mir verlässlicher Angaben über den genutzten und zur Verfügung stehenden Speicherplatz holen kann, werde ich da beim "Wiederbefüllen" eher diesen Angaben trauen.
Kann man (mit der FW von OLEG) auch ein anderes Dateisystem als ext3 einrichten und ist dies sinnvoll? NTFS wird sicher nicht gehen, FAT32 macht Probleme bei Dateien >4GB (z.B. Filme, ist nicht mein Ziel, könnte aber vorkommen). Bleibt eigentlich nur ext3, oder?
Vielen Dank für die Hilfe.
Jörg
Hi,
ext3 wäre die erste Wahl für ein Dateisystem im Router, da es alle Funktionen unterstüzt und auch ein Journal mitschreibt. Das ist wichtig beim harten Ausschalten, damit das Dateisystem schneller hoch fährt.
Norbert