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Bekijk de volledige versie : usb memory stick mounten



soft-worker
01-09-2007, 12:52
Ich hab mir jetzt einen 2. wl-500gp zugelegt, und als Erstes die Oleg-Firmware aufgespielt. Ich möchte nun den knappen Speicher mit einem 1GB Memorystick erweitern. Ich möchte ipkg installieren. Am sinnvollsten wäre es bestimmt den wie eine Festplatte nach /opt zu mounten?
Den Stick mit ext3 Filesystem zu versehen sollte nicht allzu schwer sein. Oder ist das gar nicht notwendig.
Gibt es da ein (deutschsprachiges) howto?

Wäre es vielleicht besser ein NFS-Share des anderen wl-500gp mit Festplatte zu mounten?

newbiefan
01-09-2007, 20:08
Also, einen Stick kann man natuerlich jederzeit mounten und verschiedene Pakete einspielen.
Dazu kann man Wengis howto nehmen.
Aber: jeder USB Stick ist mit Vorsicht zu geniessen!!!!
Wenn man z. Bspl. Logfiles staendig auf den Stick schreibt, oder gar eine Swap Partition darauf anlegt, muss Du damit rechnen, dass der Stick in wenigen Wochen defekt ist. Also musst Du alle Logausgaben abstellen oder ins Linux-Nirwana schicken /dev/null.
Ein Stick haelt nur ca. =>100000 Schreibzyklen aus, bei haeufigen Schreibzyklen ist es schnell vorbei.......
Viel besser ist es eine Festplatte zu verwenden oder (zur Not) per NFS ein beliebiges Laufwerk zu mounten.

wengi
02-09-2007, 14:47
......Aber: jeder USB Stick ist mit Vorsicht zu geniessen!!!!...... Ein Stick haelt nur ca. =>100000 Schreibzyklen aus, bei haeufigen Schreibzyklen ist es schnell vorbei.......
Nicht falsch verstehen. Aber genau das gilt es noch zu belegen. Ich habe schon von Leuten gehört, die Ihre swap und logs auf einem Stick haben und das seit über einem Jahr gut geht. Du schreibst ja nicht 100000 mal auf dem gleichen Bit.....

Versuch macht kluch....

wengi

newbiefan
02-09-2007, 15:06
Tja, ich habe einen WRT54Gl mit 1GB SD Speicher seit einigen Monaten.
Sobald ich Logfiles usw. darauf schreibe, ist die Karte nach 4-8 Wochen gestorben. Das war bereits 2x so.
Klar wird nicht jedes Bit jedesmal neu ueberschrieben, dennoch sind Logfiles oder noch schlimmer Swaps meist auf einen Speicherbereich limitiert - und dann wird sehr wohl immer wieder das gleiche Bit od. Byte benutzt.
Aber das kann ja jeder selbst gerne versuchen, bei einem Freund hat ein Stick fast 6 Monate auf seinen Tod warten muessen, also ist es sichern nicht immer gleich.

wengi
02-09-2007, 16:08
Hi,

OK, das wusste ich nicht. Schön mal ein paar Werte aus dem echten Leben zu erfahren.

wengi

soft-worker
02-09-2007, 21:33
Aber wenn ich, wie oben beschrieben, ausschließlich unter /opt mounten will, kann doch eigentlich nicht viel passieren, wenn ich nicht den ganzen Tag mit ipkq rumspiele.

@newbiefan
Meintest Du das Howto von wengi zum Firmware installieren? ich finde keins für Memory-Sticks. Irgendwie will das bei mir nicht so richtig klappen. Vielleicht sollte ich mal als Vfat und nicht als ext3 formatieren und mounten. Dann hab ich da auch noch was mit "dd" gelesen.

Da denkt man, Linux auf PC kennt man seit Jahren, da kann nicht viel schiefgehen, Pustekuchen. Ich hab manchmal den Verdacht, Linux ist mit Absicht so Bedienerunfreundlich, damit nur Experten damit klar kommen. Selbst bei Novell NetWare, mit einem halben Meter Handbücher, nix GUI, hatte ich vor ca. 15 Jahren schneller zum ersten Mal einen Server für Windows- und Mac-Clienten aufgesetzt, als unter Linux. So wird sich Linux nie richtig durchsetzten.

dolphs
03-09-2007, 15:04
Hallo will mich ein 512Mb USB stick mounten, aber muss ich etwas hinzufuegen in fstab? Ich moechte gerne /opt auf USB stick mounten, soll keine SWAP auf stick benuetzen.

thE_29
03-09-2007, 15:27
Ist ja alles beschrieben hier:

http://wl500g.info/showpost.php?p=48651&postcount=2

Ihr braucht halt keinen swap!

Desweiteren bei 4b steht ein start Script /usr/local/sbin/post-boot und dort trägt ihr eure mount Befehle ein!

Danach die ganzen flashfs commit, etc und schon isses beim reboot gemounted!

Finde diese HOWTO´s TOP!! Gibt im Internet weitaus schlimmeres..

dolphs
03-09-2007, 17:55
ok Vielen Dank will mich lesen :D

newbiefan
03-09-2007, 20:17
@Soft-Worker
Naja soooo schlimm wuerde ich es mit Linux nicht sehen.
Wenn Du auf der Konsole und nicht mit KDE usw. gearbeitet hast,
kennst Du ja fast alle Befehle ohnehin.
Und frueher mussten wir auch DOS erst lernen, da finde ich unseren Pinguin
wesentlich logischer. Leider sind die Dateisysteme von den verschiedenen
Distis nicht immer gleich - z.Bspl. Suse finde ich unmoeglich, obwohl ich
auf einem PC Suse laufen habe. Jedenfalls ist Linux das beste OS, welches
erst mit und durch das Welt-Weite-Warten so richtig gewachsen ist.
Ausserdem ist die Sicherheit in einem Linux-System ungleich besser, als in
Windows - ich finde es nicht allzu schwierig zu bedienen, man muss sich
nur die Dateisysteme und ein paar Befehle merken.
Ich hatte jahrelang einen Freenas (freenas.org) Server laufen, er laeuft heute
noch als Backupserver. Dazu reicht jeder Uralt-PC.

Bezueglich Howto von Wengi (funzt): ich wuerde eine Ext3 Partition anlegen und diese fuer Optware Packages verwenden, ohne Swappartition. Notfalls musst Du RAM sparen - ich habe vor einiger Zeit einige Howtos gefunden, um unnoetige Module zu entfernen.
Dazu gibst Du "lsmod" ein, alle nicht benoetigten Module wie Sound usw. kann man nach (ich glaube auch) Wengi Howto entfernen (notfalls helfe ich mit):) .
Was ich besonders nuetzlich finde: "mc", dieses super prgm ist ein kompletter
Dateimanager samt integrierten Editor, einfach Klasse zum kopieren usw..
Mit "Lynx" hole ich mir auf der Konsole die Webseiten, welche ich brauche, wenn ich
am Router arbeite (nur Textmode, dafuer unheimlich schnell).
"ipkg install lynx" und schon funzt es.
Na da moechte ich mal ein Windows am Router sehen, da waere ich schon eingeschlafen bevor ich online gehen kann.

soft-worker
05-09-2007, 15:32
Seitdem ich Linux benutze (ich glaub Suse 6.3, kernel weiß ich nicht mehr), benutz ich auch MidnightCommander. Zu der Zeit gab es noch noch den NortonCommander für DOS. Stabil und sicher ist Linux, das steht außer Frage. Auch das Howto von wengi, wofür ich wirklich dankbar bin, ist idiotensicher.
Aber Du willst mir doch nicht erzählen, dass man mit ein paar Befehlen einen Linuxserver einrichten und betreiben kann. Da möchte ich Dich mal sehen wenn Du einen Mailserver, DHCP und Bind einrichten willst. Warum kann man z.B. Vi nicht so wie Word für Dos machen, das nenn ich benutzerfreundlicher.

Das wird jetzt aber reichlich OT darum ende ich hier.

Gruß Werner

thE_29
05-09-2007, 16:17
Ich hatte den MC oben, nur irgendwie konnte ich den mit F10 nicht beenden!

Habe dann schnell ps ax | grep mc und kill -9 pid eingegeben (man kann ja Befehle absetzen) um wieder rauszukommen...
Ansonsten nutze ich halt den vi.

Das einzige was halt manchmal nervt, sind diese ganzen Abhängigkeiten! Aber danke ipkg zieht der ja alle mit.. Ansonsten ist Linux nicht so verkehrt!

soft-worker
05-09-2007, 16:24
Funktionieren keine Funktionstasten? Dann mußt Du in Putty was anderes einstellen. Ich kann MC ohne Problememit F10 beenden.

Werner

newbiefan
05-09-2007, 19:16
@Soft-Worker

Also, jetzt muss ich Dich aber enttaeuschen, es geht wirklich mit ein paar
Mausklicks kann man einen super Fileserver aufsetzen.
Lade Dir das iso Image von Freenas.org herunter, brenne davon eine CD,
nimm einen alten/uralten PC mit CD und halbwegs brauchbarer Netzwerkkarte,
und starte den PC von der CD. Wenige Eingaben bzw. Abfragen und schon hast Du einen wirklich guten Fileserver. Die komplette Bedienung/Config erfolgt ueber ein einfaches Webif. Du kannst beliebig viele Platten einbinden,
oder sogar von einer Compact Flash booten. Ist jedoch eine FreeBSD Version.

Natuerlich hast Du recht, bind geht ja noch, aber einen kompletten Mailserver aufsetzen, ist eher ein Witz - ich glaube sogar, dass viele Entwickler fern jeder Realitaet Ihren eigenen Vorstellungen folgen, der User soll gefaelligst lernen. Dass dies aber seit Jahren der Linux-Fangemeinde nicht dienlich ist, scheint gar nicht bemerkt zu werden. Trotzdem sind kleine Besserungen erkennbar, mittlerweile kann man Linux mit einer realen Chance brauchbar installieren - wenn ich da noch an die Zeit denke als ich unbedingt eine Vodoo 3500 im System haben wollte, das hat mich Wochen gekostet und ging trozdem nicht, obwohl ich in unzaehligen Foren um Hilfe gebettelt habe.

Aber einen Uralt freenas server kann ich empfehlen, als backupserver fuer meinen Asus....